Drachenboot-Cheforganisator Ronald Pitt Krüger hat das Paddel übergeben: Er reichte es in symbolischer Geste an seinen Nachfolger Jan Hagemann weiter. Der Arendsee ist "Red-Dragon"-Kapitän, Mitglied des Gartower Vereins Seeadler und engagiert sich für das Sportspektakel auf dem See.

Arendsee. "Ganz gebe ich die Verantwortung natürlich noch nicht aus den Händen: Ich gehe in die zweite Reihe und stehe beim dritten Drachenbootrennen 2012 als Moderator zur Verfügung", erklärte Ronald Pitt Krüger von den Osterburger Triathlonfüchsen am Ende der Siegerehrung am Sonnabend. Und nahm ein Paddel zur Hand und überreichte es an Jan Hagemann.

Jüngster Trommler Chris gab Takt für Red Dragons vor

Der Arendseer soll künftig die Organisation des Sportspektakels auf dem Arendsee übernehmen. Dass er dazu bereit ist, versprach er. Schon seit mehr als zwei Jahren engagiert Hagemann sich für das Drachenbootrennen und ist noch länger selbst aktiver Paddler im Verein Seeadler in Gartow. Von dort kamen auch die Idee und die beiden Boote.

Und nicht nur Jan Hagemann selbst, sondern gleich seine ganze Familie sind bei dem Bootshobby mit von der Partie. Sohn Chris war beim Wettkampf in diesem Jahr sogar als Trommler dabei. Ronald Pitt Krüger lobte ihn für seinen Einsatz, denn mit seinem Trommelschlag habe er schließlich den Takt vorgegeben, mit die "Red Dragons" beim 200-Meter-Rennen als Zweite und beim 1000-Meter-Finale als Sieger hervorgingen.

Dank an alle ehrenamtlichen Mitstreiter

Ronald Pitt Krüger ehrte zusammen mit Arendsees Bürgermeister Norman Klebe und Filialleiter René Scheffer von der Sparkasse Altmark West alle Sieger und Platzierten. Insgesamt waren 30 Mannschaften angetreten. Für die große Unterstützung dankte Krüger seinen ehrenamtlichen Mitstreitern Ellen Gafke vom JuLe-Haus Recklingen, Andrea Kruck aus Schönebeck und Gunnar Laabs vom Team Event Magdeburg.

Und ein besonderes Dankeschön zollte er außerdem der Freiwilligen Feuerwehr Arendsee, den Johanniter Unfallhelfern, der Sparkasse und der Luftkurort Arendsee GmbH. Deren Geschäftsführer Michael Meyer saß, gegen die Sonne geschützt durch einen Cowboyhut, als Co-Moderator auf der Seetribüne.

Dort hatten fast 3000 Zuschauer das Sportereignis auf dem Wasser verfolgt und begeistert bejubelt. "Bis zum 1. und 2. September 2012 zum dritten Rennen", verabschiedete sich Krüger.

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