Stefan Korneck ist neuer Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren Altmark. Über die nächsten Pläne und Projekte sprach Volksstimme-Redakteurin Uta Elste mit dem Pretzierer Unternehmer.

Volksstimme: Nach der erfolgreichen Aufbauarbeit in den zurückliegenden Monaten - wie geht es bei den Wirtschaftsjunioren Altmark jetzt weiter?

Stefan Korneck: Wir wollen auf jeden Fall das gute Mitgliederwachstum beibehalten und dabei auch die östliche Altmark miteinbinden. Immerhin gibt es bereits weitere zehn Interessenten für eine Aufnahme. Außerdem haben wir uns vorgenommen, mit unseren Projekten noch mehr Einfluss auf Politik und Gesellschaft zu nehmen, etwa mit den Schulen im Projekt "Ein Tag Chef", in der engen Zusammenarbeit mit dem Regionalmarketing und im Programm LandZukunft Altmark.

Volksstimme: Da haben die Wirtschaftsjunioren Altmark mit dem eigenen Nachwuchs für eine beeindruckende Auftaktaktion gesorgt. Welche Hoffnungen verbinden Sie mit diesem Programm?

Stefan Korneck: Wir wollen die Leute dazu bringen, sich Gedanken über die Zukunft unserer Region zu machen und sich aktiv einzubringen. Jede kleine Idee kann ein Beitrag sein.

Volksstimme: LandZukunft Altmark ist ein eher langfristig angelegtes Programm. Was planen die Wirtschaftsjunioren Altmark kurzfristig?

Stefan Korneck: Kurzfristig wollen wir unser Projekt "Ein Tag Chef" fortführen und unser Netzwerk mit den Wirtschafts-junioren in den benachbarten Regionen vertiefen. Dann wollen wir weitere Projekte, auch im sozialen Bereich, umsetzen. Aber da sind wir noch im Stadium der Ideensammlung.

Volksstimme: Die Wirtschafts-junioren Altmark gab es ja schon einmal. Worauf führen Sie die erfolgreiche "Wiederbelebung" zurück?

Stefan Korneck: Damals gehörten den Wirtschaftsjunioren maximal zehn Mitglieder an, und alles in allem waren sie sehr ausgeglichen besetzt. Wir sind heute mehr Mitglieder und wesentlich vielfältiger, was die Branchen angeht, aus denen wir kommen. Das macht die Arbeit bei den Wirtschaftsjunioren sehr interessant und spiegelt sich auch in den Projekten wider.