Das Maislabyrinth in Kläden war Hauptattraktion des Tourismusvereins Arendsee in diesem Jahr. Es soll 2012 wieder aufgelegt werden. Auch der Druck eines neuen Gastgeberverzeichnisses in Zusammenarbeit mit der Stadt ist geplant.

Arendsee l Am 15. Februar soll die nächste Mitgliederversammlung des Tourismusvereins Arendsee und Umgebung stattfinden. Dann soll eine Entscheidung über den gemeinsamen Druck eines neuen Gastgeberverzeichnisses und einer Imagebroschüre in Zusammenarbeit mit der Stadt fallen. Darauf einigten sich die Vereinsmitglieder am Donnerstagabend während ihrer Jahreshauptversammlung im Hotel Deutsches Haus. "Aber zuvor sollten alle Interessenten die Entwürfe für ihre Seiteneinträge im Vereinsbüro im Haus des Gastes einreichen", forderte Vereinsvorsitzender Gebhard Wolf.

Er hatte zuvor in seinem Rechenschaftsbericht über das Maislabyrinth in Kläden berichtet, die Hauptattraktion des Vereins in dieser Saison. Es war am 6. August eröffnet worden und hatte bis zum Abschluss am 14. November 4500 Besucher angelockt. Sechs Bürgerarbeiter hatten es zuvor seit Mai angelegt und gepflegt. "Auch bei der Betreuung der Gäste, ihrer Bewirtung und beim Sauberhalten des Areals haben sie gut gearbeitet", betonte Gebhard Wolf. Da die einst Langzeitarbeitslosen für drei Jahre beschäftigt seien, könne es auch im nächsten Jahr eine Neuauflage des Labyrinths geben, kündigte Wolf an.

Ebenfalls positiv wertete er die Fertigstellung des Gustav-Nagel-Figuren-Ensembles an der Friedensstraße gegenüber des Marktes. Endlich sei dank vieler Spender die Komplettierung durch die Kindergruppe gelungen. Von den nötigen 38 500 Euro seien allein 36 600 Euro durch Spenden finanziert worden. Ein besonderer Dank gelte dem ehemaligen katholischen Pfarrer Bruno Knoche sowie den beiden Sparkassen Altmark West und Stendal.

Eine hitzige Debatte entbrannte beim Thema gemeinsame Internetadresse. Seit zwei Jahre streiten Verein und Stadt über das Recht der Domain www.Arendsee.de, um die Gäste nicht mit mehreren Adressen zu verwirren.