Das neue Feuerwehrgerätehaus in Schwarz ist nach achteinhalb Monaten Bauzeit am Wochenende offiziell seiner Bestimmung übergeben worden. Viele Gäste nahmen den rund 800 000 Euro teuren Neubau mit Fahrzeughalle, Schulungs-, Technik-, Büro-, Sanitär- und Aufenthaltsräumen unter die Lupe.

Schwarz l Der vergangene Sonnabend wird einen herausragenden Platz in der 81-jährigen Geschichte der Schwarzer Feuerwehr bekommen. Da die offizielle Einweihung bereits für den 14. Juni vorgesehen war, trugen manche Präsente der zahlreichen Gäste dieses Datum. Doch das Saalehochwasser machte einen Strich durch die Rechnung. Das Gebäude hatte in dieser Zeit seine "Wassertaufe" bereits durch die Kameraden bekommen, die für ihren Hochwasserdienst die neuen Räume in Beschlag nahmen.

Wichtig sei es, dass die Rolandstadt und ihre Ortsteile sowohl technisch als auch personell auf potentielle Überschwemmungen und Naturkatastrophen in Zukunft vorbereitet ist, machte Calbes Bürgermeister Dieter Tischmeyer in seiner Ansprache deutlich. Das Stadtoberhaupt dankte ausdrücklich den Ortschafts- und Stadträten, dass sie mit ihren Beschlüssen den Weg frei gemacht haben für diese umfassende Investition am Wispitzer Weg, die aus dem Verkauf des städtischen Krankenhauses gestemmt wurde. Neben der Halle sei eine Freifläche mit zehn Fahrzeugstellplätzen entstanden. "Man war schockiert, unter welchen Bedingungen die Kameraden am alten Standort ihren Dienst versahen mussten", erinnerte sich Reingard Stephan, Fachbereichsleiterin des Salzlandkreises, an einen früheren Besuch. Auch Kreisbrandmeister Hans-Ulrich Robitzsch lobte den Neubau der Schwarzer Kameraden. Bei Gegrilltem, Getränken und großer Hüpfburg verweilten die Gäste bis in die späten Abendstunden.

   

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