Das Juni-Hochwasser sitzt allen Kanuten noch in den Knochen. Wegen der Katastrophe musste die achte Auflage des Dickbootcups auf den vergangene Sonnabend verschoben werden. Weniger Mannschaften kamen, doch der Stimmung tat das keinen Abbruch.

Calbe l Pünktlich um 14 Uhr gab Bollenprinzessin Julia den Startschuss für das erste der rund 50 Rennen. "In diesem Jahr sind wegen des etwas ungünstigen Termins leider viele Mannschaften abgesprungen", sagt TSG-Abteilungsleiterin Christel Löbert. "Wenigstens hat Petrus sein Bestes gegeben". Die verbliebenen 19 Teams legten sich im Zehner-Canadier ordentlich ins Zeug. In der Vorrunde fuhr jeder gegen jeden. Die drei Mannschaften mit den meisten Siegen kamen in den Endlauf. Zuvor versüßten die Damen der Calbenser Zumba-Gruppe mit ihrer Vorstellung den Wettkampftag am Saaleufer. Die Finalrennen waren wieder einmal sehr knapp, es entschieden lediglich Sekunden (s. Infokasten).

Wegen zahlreicher Veranstaltungen in der Region konnten die Besucherzahlen nicht an die Marken vergangener Jahre heranreichen. Der Stimmung tat das angesichts einer Sportstraße und Hopseburg für Kinder, Gegrilltem, Getränken, Eis und Kuchen keinen Abbruch. Der Kanuclub Jeßnitz und die Steuerberatungsgesellschaft Göttinger und Brachvogel spendeten jeweils 500 Euro für die Kanuten - angesichts des abgebrannten Bootshauses Balsam auf die Seele der Sportler.

Gefeiert wurde bei Musik der "Breiten" aus Borne, der Familiendiscothek und einem kleinen Feuerwerk noch bis in die Nacht.

   

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