Knapp 100 Eltern, Großeltern sowie Kinder und Jugendliche kamen am Sonntag ab 10 Uhr zum 1. Familientischtenniscup des Schönebecker SC und des Vereins Rückenwind in die Sporthalle in der Berliner Straße in Schönebeck.

Schönebeck l Sonntags kann man nahezu nichts machen. Fast alles hat zu und Schnee zum Rodeln liegt auch noch nicht. Wer vergangenen Sonntag nicht nur träge zu Hause vor dem Fernseher liegen wollte, konnte sich Dank des Schönebecker SC und des Vereins Rückenwind sportlich betätigen. Geladen wurde zum ersten Familientischtenniscup.

"Wir sind mit dem Zuspruch durchaus zufrieden", resümiert Frank Wedekind, Vorsitzender des SSC. "Immerhin ist heute der 3. Advent, auf dem Bierer Berg ist auch eine größere Veranstaltung und allerorts gibt es Weihnachtsmärkte."

Wer den Weg in die Sporthalle in der Berliner Straße fand, wurde nicht enttäuscht. Neben den für ein Turnier obligatorischen Tischtennisplatten gab es eine Hüpfburg, eine Trampolin, einen riesigen Kickertisch für bis zu acht Leute und auch Mini-Tischtennisplatten, die äußerstes Geschick erforderten.

Beim Turnier selbst traten 20 Mädchen und Jungen - im Mixed auch zusammen mit ihren Eltern - gegeneinander an. Die jeweils drei Bestplatzierten jeder Altersklasse konnten sich über tolle Sachpreise und Gutscheine der zahlreichen Sponsoren freuen.

"Schön, dass auch so viele Eltern da waren, um mit ihren Kindern gemeinsam zu spielen", freut sich Mario Giese vom Verein Rückenwind. "Genau das wollten wir erreichen."

Neben dem Tischtennisturnier gab es noch ein buntes Rahmenprogramm. So konnte man coole Moves und Schritte der Trainingsgruppe des Breakdance-Weltmeisters Nico Hilger bewundern.

Ein weiterer Tanzact war die Line Dance Gruppe der Grundschule Karl Liebknecht. In roten Shirts mit schwarzen Cowboyhüten zeigten 13 Mädels und ein Junge vier Tänze.

Gesangliches Talent bewiesen weiterhin Vivien Donner und Julia Mahler. Sie sangen Songs von Helene Fischer, Nena und Juli und ernteten ordentlich Applaus.

Im kommenden Jahr soll es eine zweite Auflage des Familientischtenniscups geben. "Damit dann alles noch besser wird, werden wir versuchen, mehr Leute, Vereine und Organisationen mit ins Boot zu holen", blickt Frank Wedekind in die Zukunft.

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