Salzlandkreis (no) l Bei der Salzlandsparkasse wurde in den letzten Tagen ein vermehrter Eingang von Falschgeld festgestellt. Die Blüten - ausschließlich 50-Euro-Scheine - waren vor allem im Raum Bernburg im Umlauf. In allen Fällen wurden die Banknoten durch die Zählmaschinen beziehungsweise vom Einzahlungsautomaten in der Salzlandsparkasse sofort als Falschgeld erkannt und aussortiert. "Die Salzlandsparkasse kann daher auch mit gutem Gewissen ausschließen, dass Privatkunden bei Verfügungen am Geldautomaten von ihrer Sparkasse einen falschen Geldschein erhalten - hier besteht kein Grund zur Sorge", informiert Ute Cziesla, Pressesprecherin der Salzland-sparkasse. Betroffen von den aktuellen Fällen wären hauptsächlich Einzahlungen von Geschäftskunden. Es werde daher vermutet, dass gezielt kleinere Geschäfte oder Gaststätten aufgesucht wurden, um die falschen Banknoten unauffällig in Verkehr zu bringen.

"Wir rufen trotzdem noch einmal zu erhöhter Wachsamkeit auf", betont Ute Cziesla. Das Risiko für den normalen Bürger, mit Falschgeld in Berührung zu kommen, sei mit rechnerisch fünf Falschnoten auf 10000 Einwohner pro Jahr zwar sehr gering, zumal in erster Linie der Handel Opfer von Falschgeld wäre. Trotzdem sei es ratsam, vorsichtig zu sein und Banknoten stets aufmerksam zu prüfen, denn für Falschgeld gebe es bekanntlich keinen Ersatz. Die Pressesprecherin appelliert: "Wer Falschgeld entdeckt, sollte dies unbedingt der Polizei melden".