Westeregeln l Die kleinen Händchen zitterten schon etwas. Aus allen vier Klassenstufen der drei Grundschulen in der Egelner Mulde kamen in dieser Woche die besten Leser in Westeregeln zusammen. Denn es wurde der "Lesekönig der Egelner Mulde" gesucht. Schon Wochen vorher bereiteten sich die Schüler darauf vor, kämpften in ihrer Schule auf ihrer Klassenstufe um den Titel. Nur der beste Leser aus jeder Klasse, durfte am Lesewettbewerb auf Verbandsgemeinde-Ebene teilnehmen. Da ist es verständlich, dass die Schüler doch ein wenig aufgeregt waren. Schließlich mussten sie nicht nur vor ihren Konkurrenten lesen. Auch eine Jury hörte genau zu. Die bestand aus Lehrern der drei Grundschulen aus Egeln, Westeregeln und Wolmirsleben.

Zunächst musste jeder einen Text vorlesen, den er sich selbst ausgesucht hatte. Meist entschieden sich die Kleinen für eine Passage aus ihrem Lieblingsbuch. Das Lesen von bereits bekannten Texten ist ein Bestandteil des Wettbewerbes. Dann jedoch wurde der Schwierigkeitsgrad gesteigert. Denn jetzt kamen die unbekannten Texte an die Reihe. Doch auch das machte den Teilnehmern wenig aus. Ob erste, oder vierte Klasse - die kleinen Lesemeister bewiesen, dass sie die Buchstaben und Satzzeichen schon beherrschen.

Die Jury hörte ganz genau hin. Aussprache, Betonung, Lesegeschwindigkeit - alles wurde genau notiert und bewertet. "Ihr habt das alle ganz toll gemacht", lobt Kathrin Hätsch-Johannes, Schulleiterin der Grundschule Westeregeln, stellvertretend für die ganze Jury die Kinder. Doch pro Klassenstufe konnte es nur einen Gewinner geben. Und die dürfen sich jetzt "Lesekönige der Egelner Mulde" nennen (siehe Infokasten).

   

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