Güsten l Ein buntes "Güstner Heimatfest" hatte Heimbewohner und Bewohner des altengerechten Wohnens in die Caféteria und den Vorraum des DRK-Seniorenwohnparks Güsten gelockt. Als Dekoration waren viele Fotos auf Wappenrückseiten zu sehen. Hintergrund für dieses schöne Heimatfest ist die Tatsache, dass nicht alle Bewohner aus der Eisenbahnerstadt stammen.

Günter Hoffmann verstand es sehr gut, seine Gäste in die richtige Stimmung zu versetzen. "Manche kennen mich, manche etwas mehr, die anderen werden mich kennenlernen", so Hoffmann einleitend. Astrid Marks, Mitarbeiterin des Wohnparks, hatte sich mit ihrem Team und den Küchenfeen gut auf diesen Nachmittag vorbereitet. Aber auch in der obersten Etage des Hauses war der Raum phantasievoll geschmückt und auch hier ging es um die Stadt Güsten. Wie immer gab es unterschiedliche lukullische Genüsse. Die sommerlich sonnigen Temperaturen lockten die Senioren, leckere Himbeer-Eisbecher zu verzehren.

Wenn schon Heimatfest, dann durften Bezüge auf die Stadt nicht fehlen. So animierte Astrid Marks die Gäste zu sagen, was sie mit ihrer Heimat, oder aber auch mit ihrer neuen Heimat verbinden. An erster Stelle wurden die Ränzelstecher genannt. "Eine schöne Stadt, es war einmal", äußerte sich eine Seniorin. Eisenbahnerstadt folgte recht bald und der Bahnhof. Recht bald wurde der Kiesschacht genannt, der Springbrunnen, die Eisdiele, die Vereine wie Schützenverein, Frauen- und Männerchor. Und nicht zu vergessen, die "Schotten" mit den entsprechenden Bemerkungen zum Kilt. Wie intensiv die Volksstimme gelesen wird, bewiesen einige Bewohner, die den Artikel zum Güstener Hochwasser der Kriegsjahre und der fehlgeschlagenen Bombardierung anführten.