Zum achten Mal hatten Kultur- und Heimatverein sowie die Stiftung Schloss Hohenerxleben am Sonnabend einen Weihnachtsmarkt in einstigen Schafställen in der Friedensstraße organisiert. Auf die Besucher warteten traditionelles Handwerk, familiäre Atmosphäre und ein Programm der Kindertagesstätte des Ortes.

Hohenerxleben. Wer ist denn nun der richtige Weihnachtsmann: der kleine oder der große? Die Gäste des Weihnachtsmarktes in Hohenerxleben konnten nach eigenem Gutdünken über diese Frage entscheiden. Auf jeden Fall hat Christian (6) mit Hilfe seiner Freunde aus der Kindertagesstätte "Regenbogen" mit einem unterhaltsamen Programm dem großen Rauschebart ein Stück weit die Show gestohlen. Es steht freilich zu vermuten, dass es genau so sein sollte.

Ursula Pennigsdorf vom Kultur- und Heimatverein und Christiane Friebe von der Schloss Stiftung Hohenerxleben haben den in dieser Form bereits achten Weihnachtsmarkt des Ortes vereint organisiert. Das Ergebnis war eine Wohlfühlatmosphäre mit familiären Charakter. Nicht das Übliche, sondern das Besondere fanden die Besucher vor. Doris Wiedemann und Ursula Beyer vom Rassekaninchenzuchtverein G 32 Hoym etwa boten kuschelweiche Erzeugnisse an. "Wir Frauen kümmern uns um die Felle der Kaninchen, die sonst nur weggeworfen würden", sagte Doris Wiedemann.

Duftende, mit ätherischen Ölen versetzte Seifen, gefilzte neckische Textilien, handgezogene oder kunstvoll gefärbte Kerzen, adventliche Gestecke, echtes Landbrot: Der Hohenerxlebener Weihnachtsmarkt ist ein Tipp für alle Menschen, die das Authentische mögen. Die Fortsetzung folgt allerdings erst in einem Jahr. "Ich fand es schön, Handwerk zu uns zu holen", sagte Mitorganisatorin Christiane Friebe.

   

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