Auch in diesem Jahr gibt es für die Anwohner der Tarthuner Straße in Egeln einen Grund, sich über den Winterdienst zu beschweren.

Sicher ist es lobenswert, wenn die Fahrer des Winterdienstes bei Tag, bei Nacht und sonntags versuchen, die Straßen frei zu halten. Dafür könnte man sie loben. Wenn sie aber immer wieder für Ärger bei den Anwohnern von Kreisstraßen sorgen, sollten sie lieber nicht fahren. Laut Satzung sind die Anwohner verpflichtet die Straßen zu räumen und auch die Gully-Einläufe (Kanaldeckel) freizuhalten.

Dieses wird auch an den Kreisstraßen vorbildlich durch die Anwohner gemacht. Wenn aber immer wieder mit regelmäßiger Boshaftigkeit die Fußwege zugeschoben werden, dann sind die Räumfahrzeuge fehl am Platze. Vor allem dann, wenn es überhaupt keinen Schnee auf der Straße gibt (siehe Foto). Dann haben die Fahrer nur die Aufgabe die Fußwege zu zuschieben, unnötigen Kraftstoff zu verfahren und kostbares Salz zu verstreuen. Viele Fahrten könnten einge-spart werden, wenn nur nach Bedarf gefahren werden würde, aber es sind ja nur unsere Steuergelder und die müssen verplempert werden.

Wenn die Fahrer dann trotzdem von ihrem Einsatzleiter losgeschickt werden, sollten sie aber auch mal ihre Augen benutzen, nach dem Motto "Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme", beziehungsweise die Fahrgeschwindigkeiten den Ortslagen anpassen.

Wenn die Fahrer natürlich nach gefahrenen Kilometern bezahlt werden, ist die Vorgehensweise berechtigt, da sie sonst nichts verdienen würden, aber dann sollte der Einsatzleiter zur Kasse gebeten werden, der diesen Auftrag erteilt. Außerdem ein wichtiger Hinweis, der Fußweg in der Tarthuner Straße in Egeln zählt zur Kreisstraße und müsste dann auch vom Kreisbetrieb gereinigt werden.

Klaus-Peter Meier, Egeln (im Namen der Anwohner der Tarthuner Straße)