Das Weihnachtsfest verbringen auch die Prominenten der Stadt in Ruhe und Besinnung. Der Volksstimme verrieten sie, was sie sich für die Feiertage vorgenommen haben.

Staßfurt. "Am 24. Dezember werde ich gemeinsam mit meiner Familie das Christgeburtsspiel in der St. Petri-Kirche am Königsplatz besuchen. Im Anschluss ist dann zu Hause Bescherung", sagte Oberbürgermeister René Zok, der in Löderburg wohnt. Ob es am Abend wie schon oft und bei vielen Staßfurter Familien Kartoffelsalat mit Würstchen gibt, steht noch nicht genau fest. Vom ersten Weihnachtsfeiertag an bis zum 2. Januar wird sich das Stadtoberhaupt dann mit Ehefrau und Tochter an der Ostseeküste erholen.

Stadtratschef Dr. Walter Blauwitz sagte: "Wir verbringen Heilig Abend mit den Kindern und Verwandten." Wenn es das Wetter zulasse und danach sehe es jetzt aus, werde man sich auf die Langlaufskier begeben und einen Weihnachtstag sportlich verbringen. "Für uns ist Weihnachten eine geruhsame Zeit, in der viele Aufgaben anstehen", sagte Dr. Blauwitz.

"Zu Essen gibt es bei uns eine Weihnachtsgans", sagte FDP-Kreischef Johann Hauser aus Atzendorf. Er will versuchen, dass er dennoch die abgespeckten Pfunde so schnell nicht wieder draufbekommt. Heilig Abend bleibt das Ehepaar in Atzendorf und besucht dort den Gottesdienst. Den Start in das neue Jahr vollziehen Hausers dann aber in ihrer alten Heimat in Bayern beziehungsweise in Österreich. "Wir wollen dort alte Freunde besuchen", sagte der Atzendorfer.

Der stellvertretende Geschäftsführer des Abwasserzweckverbandes "Bodeniederung", Uwe Baier, verbringt Weihnachten daheim in Wanzleben ganz in Familie, zu der drei Kinder gehören. "Wir bekommen viel Besuch von Angehörigen. Da Baiers Mutter aus Thüringen stammt, ist es eine gute Tradition, dass die Männer am ersten Weihnachtsfeiertag die Kartoffeln für die Knödel schälen, mit denen der Entenbraten dann noch mal so gut schmeckt.

<6>"Wir verbringen das Fest generell in Familie"

<7>"Wir verbringen das Fest generell in Familie. Das ist fast die einzige Gelegenheit, wo wir uns alle treffen", sagte Förderstedts Ortsbürgermeister Peter Rotter aus Atzendorf. Es sei ihm heilig, dass er und seine Frau am 24. Dezember bei einem Gläschen Sekt den Weihnachtsbaum schmückt. "Manchmal gehen wir sogar zweimal in die Atzendorfer Kirche, zum Krippenspiel und zur Mitternachtsmesse", so Rotter.

Der Chef der Fraktion Unabhängige Wählergemeinschaften, Hartmut Wiest, verriet: "Das Weihnachtsfest werde ich sehr ruhig angehen und mit meinen Eltern zusammen sein. Mit meinen Kindern werde ich den Start in das neue Jahr feiern."

Der Vorsitzende des Sozialausschusses des Stadtrates, Ralf-Peter Schmidt, hat sich auch fest vorgenommen, im Gegensatz zum Alltag seiner Familie viel Zeit zu widmen. "Bei uns gibt es Weihnachten eine Gans und dann besuchen wir jeden Tag mal die Eltern beziehungsweise die Schwiegereltern", sagte der Kommunalpolitiker.

Wichtig ist für ihn und seine Frau: "Wir beschenken uns auch als Paar." Was, das wird natürlich nicht an dieser Stelle verraten.

Nicht gerade beschaulich hat es der Geschäftsführer des Salzlandcenters Volker Schilling getroffen. "Ich gehe über die Feiertage arbeiten, denn wir haben zwei Tage im Haus Weihnachtsbrunch und am zweiten Weihnachtsfeiertag abends ein Konzert mit ,Tänzchentee‘. Da bleibt nicht mehr viel Zeit für alles andere."

   

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