Kurz vor dem Weihnachtsfest zeigen die Schneidlinger Grundschüler immer ihr Weihnachtsmärchen. Am Wochenende traten die Schüler in Schneidlingen auf.

Schneidlingen. Im verschneiten Sportlerheim, gleich neben der ehemaligen Grundschule, trafen sich am Freitagabend die Eltern und Kinder für ihre diesjährige Weihnachtsfeier. Es gehört schon zu einem guten Brauch, dass die Schüler vor dem Weihnachtsfest ein Märchen gemeinsam einstudieren und dann den Eltern vorführen, sagte die Leitende Lehrerin Carsta Kosbau. "Das habe ich früher bereits an der Cochstedter Grundschule so gemacht. In Schneidlingen haben wir das dann übernommen", schilderte sie.

Die vierte Klasse beschäftigte sich intensiv mit dem Märchen. Hänsel und Gretel nahmen sie sich zum Vorbild. Im September begannen bereits die ersten Proben für das Märchenspiel. Die Kinder mussten ihre Rollen lernen und auch die Bewegungen auf der Bühne studieren. Etwas abgewandelt wurde das Märchen der Gebrüder Grimm dann gezeigt. Tolle Kostüme hatten die Mädchen und Jungen dabei an.

Die Aufregung vor dem großen Auftritt war den Kindern dabei anzumerken. Allerdings mussten sie sich keine Sorgen machen, wenn sie mal den Text nicht mehr im Kopf hatten. Carsta Kosbau saß in der ersten Reihe und half ihren Schülern über so manchen kleinen Hänger. Dabei musste sie nur wenig eingreifen. Die acht Schüler hatten sich gut auf ihre Geschichte vorbereitet. Tolle Kulissen gab es außerdem. Gemeinsam traten alle Schüler nach dem Märchenspiel auf, um ein Weihnachtslied zu singen. Viel Beifall gab es anschließend für die kleinen Darsteller von den Eltern.

Im Anschluss führten die Kinder wieder eine Sammlung durch. "Das Geld nehmen wir für eine gemeinsame Schulfahrt im kommenden Jahr", sagte Carsta Kosbau. In dieser Woche fiebern die Schüler bereits dem Heiligen Abend entgegen. Nur noch wenige Tage sind es bis zum Besuch des Weihnachtsmannes.

An der Schneidlinger Grundschule finden an den letzten Schultagen in diesem Jahr Projekttage statt, erklärte sie weiter. Rund um das Thema Weihnachten geht es dabei für die Schüler. Dabei werde auch kräftig gebastelt. So können die Mädchen und Jungen an den beiden Tagen noch etwas für ihre Eltern oder Geschwister anfertigen. Daneben können sie auch ihr bisheriges Wissen testen. Knifflige Aufgaben stellen die Lehrer ihren Schülern zum Thema Weihnachten.

Außerdem gibt es Geschichten rund um das Fest. Nach all der Anspannung können die Kinder dann in die Weihnachtsferien gehen und sich nach dem Jahreswechsel auf den Endspurt für das erste Schulhalbjahr vorbereiten. Dank des vielen Schnees werden viele aber die Zeit zum Schlittenfahren nutzen, vermutet die Lehrerin.