Der Umzug der Hecklinger Tafel steht kurz bevor. Mit Beginn des neuen Jahres wird die Einrichtung ihr neues Domizil bezogen haben

Hecklingen l "Mit den Renovierungsarbeiten sind wir so gut wie fertig", konnte Hauptamtsleiterin Heike Ursel-Weishaupt gestern bestätigen. Der Wechsel der Tafel-Räumlichkeiten von der Hermann-Danz-Straße in die Hamburger Straße 4 soll ihren Worten zufolge bis zum 31. Dezember vollzogen sein. Für bedürftige Menschen, die auf Ausgabe von Lebensmitteln angewiesen sind, ändere sich mit Ausnahme des Standortwechsels nichts. Die Mitarbeiter, vier Beschäftigte kümmern sich um den Betrieb, stehen auch danach als Ansprechpartner zur Verfügung.

Mit dem Umzug kann die Stadt Hecklingen Kosten sparen. War das bisher genutzte Objekt zur Miete bezogen, gehört das Haus in der Hamburger Straße der Kommune. Die Miete falle damit weg. Auch mit den Maler- und Renovierungsarbeiten seien keine großen Aufwendungen verbunden gewesen, machte die Hauptamtsleiterin weiter deutlich.

Ist der Tafel-Umzug damit sicher, hängt die Zukunft eines Tafel-Autos derzeit noch in der Schwebe. Das frühere Kühlfahrzeug, das von der Stadt gebraucht angeschafft worden war, hatte zu hohe Reparaturkosten verschlungen, als das sich die wieder Instandsetzung für die Kommune gelohnt hätte.

Daher war in diesem Jahr der Entschluss gefasst worden, den nicht mehr einsatzfähigen Pkw zu verschrotten. Seitdem wird ein Mietauto zum Transport der Lebensmittel genutzt. Bemühungen der Stadt Hecklingen als Träger der Tafel, ein neues Fahrzeug anzuschaffen, laufen.

"Wir warten nach wie vor auf den Bescheid", spielte die stellvertretende Bürgermeisterin auf Förderungen an, die zur Finanzierung unter anderem beim Tafelverband eingereicht worden waren. Sie schließt nicht aus, dass im Januar mitgeteilt wird, ob die Anträge erfolgreich waren oder nicht.