Staßfurt (cwa) l Seit nunmehr 13 Jahren sind Bärbel Töpfer einer Staßfurter Apotheke und ihre Mitarbeiterin Elvira Arms in der Vorweihnachtszeit zu Gast bei den Senioren der Stiftung Staßfurter Waisenhaus im Leopoldshaller Wohnstift, um sie auf ihre ganz eigene Art und Weise zu unterhalten und zu überraschen.

Auch dieses Mal hatten die beiden Fachfrauen für Gesundheit und Wohlergehen wertvolle Ratschläge und Tipps im Gepäck für alle diejenigen Genießer und Naschkatzen, die sich gerade in diesen Dezemberwochen vielen Versuchungen ausgesetzt sehen und den kulinarischen Köstlichkeiten der Adventszeit nicht widerstehen können.

Schokolade vermindert Parkinson-Risiko

Kaffee und Schokolade hatten die zwei Damen aus der Apotheke in den Mittelpunkt des Nachmittags gestellt und gleich zum Anfang verkündete Bärbel Töpfer die gute Nachricht für alle Kaffeeliebhaber. Der beliebte Trunk aus der braunen Bohne schmeckt nicht nur, sondern ist auch gesünder, als viele annehmen.

Wissenschaftliche Studien hätten bewiesen, dass Kaffee vor Gallensteinen schützt, das Risiko vermindert, an Parkinson zu erkranken, für Menschen mit niedrigem Blutdruck anregend wirkt, direkt vor dem Schlafengehen das Einschlafen erleichtert und das im Kaffee enthaltene Koffein auch Schmerzen lindert.

Und auch für die Naschkatzen mit besonderer Vorliebe für Schokolade brach sie eine Lanze. "Mehr als acht Kilogramm Schokolade verspeist jeder Deutsche im Jahr, wobei in Deutschland insgesamt 725 00 Tonnen Schokoladenerzeugnisse hergestellt werden", weiß Bärbel Töpfer zu berichten. Obwohl eine echte Kalorienbombe, ist Schokolade ein echter Seelentröster, macht gute Laune und ist sogar gesund, so zum Beispiel bei der Vorbeugung von Herz- und Kreislauferkrankungen. In Maßen genossen, stehe dem Verzehr von Kaffee und Schokolade nichts im Wege, schloss Bärbel Töpfer als bekennender Schokoladenfan ihr Plädoyer.