Seit der Übernahme der Stromversorgung im Jahr 1995 haben die Stadtwerke Staßfurt insgesamt rund sechs Millionen Euro in die Erneuerung des Leitungsnetzes investiert. Darüber sowie über weitere wichtige Informationen, die für die neuen Ortsteile der Stadt Staßfurt von Bedeutung sind, berichtete Stadtwerke-Geschäftsführerin Doris Eckstein in der jüngsten Ortschaftsratssitzung in Förderstedt.

Staßfurt/Förderstedt. Die Stadtwerke Staßfurt GmbH sind ein regionaler Dienstleister vor Ort. "Wir präsentieren uns seit vielen Jahren als Partner der Kommune und haben unser Leistungsspektrum beständig erweitert und verbessert. Die sichere Strom- und Wärmeversorgung für Industrie,- Gewerbe- und Privatkunden ist unser Schwerpunkt", sagte die Geschäftsführerin und fügte hinzu: "Derzeit versorgen wir rund 12 800 Kunden in Staßfurt und 1105 in den eingemeindeten Orten mit Strom."

Die Fortführung der Erschließung neuer Gewerbe- und Wohngebiete in Staßfurt bezeichnete Eckstein als "unseren Beitrag, nicht nur das Wohnen in Staßfurt attraktiver zu machen." Man unterstütze so auch tatkräftig die großen Anstrengungen der Stadt Staßfurt, neue Investoren in der Heimatstadt anzusiedeln.

Am 1. Juni des kommenden Jahres übernehmen die Stadtwerke vom Konzern Eon.Avacon auch die Stromversorgung in den Orten der ehemaligen Gemeinde Förderstedt, die in die Stadt eingemeindet wurden. Dazu gehören Atzendorf, Brumby, Förderstedt, Glöthe, Löbnitz und Üllnitz.

"Die dortigen Kunden können wir aber bereits jetzt mit Strom versorgen", sagte Eckstein, die seit dem 1. Juni an der Spitze des Unternehmens steht. Ihren Berechnungen auf der Basis eines Jahresstromverbrauchs von 3500 Kilowatt-Stunden zufolge lohnt sich ein Wechsel finanziell durchaus.

Bereits seit dem 1. Oktober 2009 sind die 44 Mitarbeiter zählenden Stadtwerke in der Salzstadt sowie in der Umgebung auch als Gasversorger aktiv, sagte die Firmenchefin. "Zurzeit verfügen wir über 500 Privatkunden mit einem Gesamtverbrauch von 9500 Megawatt-Stunden", fügte sie hinzu. Positiv für sie sei, dass es keine Mindestvertragslaufzeit gebe.

Pro Jahr setzen die Stadtwerke rund 47 100 Megawatt-Stunden an Wärmeenergie ab. Ein großer Kunde konnte hier kürzlich mit der Salzlandsparkasse gewonnen werden. Eckstein: "Sie ist seit dem 1. Oktober bei uns wärmemäßig am Netz."

Mit den neuen Aufgaben wächst das Betätigungsfeld des Unternehmens ständig. "Wir kümmern uns um das städtische Lichtmanagement, bieten kaufmännische Dienstleistungen an und übernehmen die Heizkostenabrechnung für unsere Kunden", sagte Eckstein.

In der Öffentlichkeit präsentiert sich die im Athenslebener Weg ansässige Firma besonders zu Stadtfesten und anderen Höhepunkten regelmäßig. Diese Möglichkeiten werden von den Kunden der Stadtwerke Staßfurt GmbH gern angenommen, um mit den Mitarbeitern des kommunalen Unternehmen ins Gespräch zu kommen, sagte die Geschäftsführerin.

Ihren Worten zufolge gehört es auch zur Unternehmenspolitik, Vereine und Institutionen, welche sich für die Jugend- und Sportarbeit engagieren, finanziell zu unterstützen. Dazu bestehen Sponsoringverträge mit Sportvereinen der Stadt Staßfurt, so Eckstein.