Die Gartenausstellung "LebensArt" kommt Ende Mai nach Schloss Döbbelin. Schlossherr von Bismarck freut sich darauf.

Stendal (fe) l Was haben die Stendaler Husaren mit Gärten und Parks am Hut? Vielleicht mehr, als die Frage suggeriert. Und das umso mehr, wenn die kommende Ausstellung "Lebensart - Erlesenes Schönes für Haus und Garten" auf dem Geländes des Schlosses Döbbelin von Gutshofherr Alexander von Bismarck ihr neues Refugium entdeckt und eingenommen hat. Ende Mai, vom 24. bis 26., wird alles rund um den Schlosspark in eine Ausstellungslandschaft verwandelt sein.

So bleibt die Schau von Garten und dem Ambiente drumherum in einem vertrauten Umfeld - einem hellen Schlosspark mit viel Grün im Herzen. Den Husaren ist das einen Besuch wert. Wie deren Kommandeur Peter Krupp bestätigt, wollen sie mit dem restaurierten Pferdebahnwagen aufwarten. Sie passen da ins Bild - Pferde, Garten, Landschaft. Und ins Thema der neuen Ausstellung ohnehin: Der Umzug von Welle ins Döbbeliner Schloss.

Viel Platz für die Themen-Entwicklung

Seine, wie von Bismarck es ganz unbescheiden nennt, "tolle Anlage" dürfen die Lebensart-Gäste über die Tage voll genießen auf insgesamt 25 Hektar samt kleinem Wald. Auf den Punkt gebracht: Es passt - Schloss, Park, Garten und ein Flair von Lebensqualität unter freiem Himmel. Von Bismarck hofft auf weitgereiste Touristen "von Hamburg über Hannover bis Berlin". Aus Welle umgezogen finden die Veranstalter der "AgenturHaus GmbH" eine, wie es von ihnen hieß, bessere Verkehrsanbindung, zahlreiche Parkflächen und reichlich Raum zur Weiterentwicklung neuer Themenbereiche.

Hier soll sich die Region mit all ihren bunten und grünen Facetten präsentieren können", erläutert Agentursprecherin Sylvia Pluschke. All das, was sich regional auszeichnet, darf sich wiederfinden können, stellt sie in Aussicht. Die Aussicht sieht dann schon so aus, dass bereits 80 Händler ihr Kommen avisiert haben. Und das ist knapp sieben Wochen vor der Eröffnung ein hoffnungsvolles Signal. "Da können wir schon damit rechnen, dass die letztjährige Zahl von 110 Ausstellern und Händlern dieses Mal übertroffen wird", sagt Sylvia Pluschke der Volksstimme.

Oldtimer inmitten der grünen Landschaft

Ähnliches möchte sie bei den Besucherzahlen verlautbaren. "Nahezu 11000 kamen voriges Jahr nach Welle." Das war ein neuer Rekord bei Gästezahlen. In Abhängigkeit vom Wetter könnte das für 2013 eine ambitionierte Größe darstellen.

Der Name von Bismarck, der auf seinem Anwesen bereits Konzerte mit Justus Franz bewältigt und gefeiert hat, könnte da durchaus ziehen. Somit ist gleichzeitig klar, den Aufwand scheuen weder Veranstalter noch Schlossherr. "Wir haben hier schon immer große Veranstaltungen organisiert."

Und groß wollen sich die Oldtimer-Freunde mit ihren glänzenden Gefährten genauso präsentieren wie die Husaren mit ihrer Pferdebahn. "Wir kommen an allen drei Tagen", kündigt Husaren-Chef Krupp an. Der Macher des "NordwallClassic-Garagen"-Vereins, Michael Trösken, kann Ähnliches versprechen: "Das ist eine gute Gelegenheit für uns." Seine Mitstreiter und der Mann mit dem Oldtimer-Opel werden an allen drei Tagen vor Ort sein. Wer hätte das gedacht: Garten und Autos. Na bitte. Schön ist beides.