Stendal (tp) l Für den Sieg hat es nicht gereicht, auch nicht für einen Platz recht weit vorn. Dennoch ist Antje Sprössel, Sachbearbeiterin Spielplätze im städtischen Bauhof, mit dem Ergebnis der Fanta-Spielplatzinitiative recht zufrieden. "Wir sind mit dem Abenteuerspielplatz auf dem 97. Platz gelandet, dafür bekommen wir 1000 Euro", freute sie sich. Immerhin 10145 Klicks sind zusammengekommen. Ein Platz unter den ersten zwanzig bei der vom Deutschen Kinderhilfswerk und dem TÜV Rheinland unterstützten Aktion hätte 5000 Euro bedeutet.

Wegen technischer Probleme späterer Zugriff

Dann hätte es eine neue Eisenbahn für den 22 Jahre alten Spielplatz gegeben. Die alte musste vor einiger Zeit wegen Verfallserscheinungen abgebaut werden. Nun wird es aber immerhin eine neue Lokomotive für die Anlage geben.

Antje Sprössel sieht die Stadt bei der Abstimmung allerdings auch ein wenig benachteiligt. Die Aktion startete bereits am 23. April, für den Abenteuerspielplatz konnte aber erst ab dem 25. April abgestimmt werden Für den Spielplatz am Hartungswall, den die Stadt als zweiten Kandidaten ins rennen schickte, wurden die Klicks sogar erst ab dem 8. Mai gewertet. Schuld daran waren technische Probleme.

Kein Geld für den Spielplatz am Hartungswall

Der Spielplatz Hartungswall landete auf dem 125. Platz, wobei die Anzahl der Klicks nicht bekanntgegeben wurde. Dafür gab es kein Geld. Somit wird es zunächst nichts mit dem geplanten Holztieren. Ohne eine finanzielle Spritze können die dort nicht aufgestellt werden.

Immerhin gibt die Stadt jährlich schon rund 14500 Euro für das Beheben von Schäden aus. Im vergangenen Jahr entfiel allein ein Drittel davon auf das Ersetzen zerstörter Abfallbehälter.

Antje Sprössel will aber nicht der Technik die Schuld daran geben, dass es mit den 5000 Euro nicht geklappt hat. Immerhin landeten größere Städte auf den vorderen Plätzen. Außerdem: "Beim nächsten Mal sind wir wieder dabei."