Gutes tun und Spaß dabei haben. Das war das Motto des 15. Lions-Balls, den 250 Stendaler Clubmitglieder und Gäste am Sonnabend im Schwarzen Adler feierten. Beeindruckt vom größten Benefizabend des Jahres in der Altmark war dessen Schirmherr, Landwirtschaftsminister Hermann Onko Aeikens, der mitfeierte. Der Erlös des Abends wird zwei Sportvereinen zugutekommen.

Stendal. Die Tafeln weiß eingedeckt, goldfarbene Kerzenleuchter tauchen das Ganze in festliches Licht. Der "Schwarze Adler" ist bereit, die Gäste zum größten Benefizabend des Jahres – dem Stendaler Lions-Ball – zu empfangen.

Die strömen bereits kurz vor 19 Uhr in den Ballsaal. 250 Gäste sind es, die der Stendaler Lions-Präsident, Detlef Schattke eine knappe Stunde später begrüßt. Es hätten ruhig ein paar mehr sein können – 320 Karten standen zum Verkauf –, aber Schattke ist mit der Resonanz nicht unzufrieden. Es sei ein guter Durchschnitt und damit ja auch noch Luft nach oben für den Ball im kommenden Jahr.

Nun aber gilt es, den diesjährigen Ball zu feiern, den 15. in der Geschichte der Stendaler Lions.

"Impulse auch künftig dank des Wirkens der Lions"

"15 Jahre Lions-Ball, das sind 15 Jahre der Unterstützung sozialer Projekte und Vereine, die sich auf diesem Gebiet vor allem in der Jugendarbeit engagieren. Ohne unsere Mitglieder, unsere Förderer und Unterstützer wäre das nicht möglich", wendet er sich an die Gäste, bevor er mit ihnen auf ein schönes Fest anstößt. Auch Sachsen-Anhalts Landwirtschafts- und Umweltminister Hermann Onko Aeikens nebst Frau lassen die Gläser klingen, bevor sich Aeikens vom Stendaler Lions-Präsidenten ans Mikrophon bitten lässt. Gern habe er die ihm angetragene Schirmherrschaft für den Lions-Ball übernommen und gern auch sei er nach Stendal gekommen, um mitzufeiern. "Das gibt mir die Gelegenheit, meiner Frau einmal diesen herrlichen Saal zu zeigen. Wenn sie mich fragen, gehört er zu den ¿Top Ten‘ in Sachsen-Anhalt. Dazu kann man den Stendalern nur gratulieren. Sie können stolz darauf sein." Die Ballgäste quittierten es mit Beifall.

Es gebe jedoch vieles mehr, worauf die Stendaler stolz sein könnten, auf eine gut sanierte Innenstadt, das Umland mit schönen Dörfern und auf ihre Geschichte. Stendal sei die Stadt Winckelmanns und Bismarck habe in der Umgebung gewirkt. "Davon gingen Impulse aus, und das wird auch in Zukunft so sein, nicht zuletzt dank des Wirkens der Lions", ist Schirmherr Aeikens überzeugt. Menschen wie die Lions, die sich uneigennützig in den Dienst des Gemeinwesens stellen, seien unverzichtbares Element unserer Gesellschaft.

"Das muss man einfach mal feiern dürfen"

"Und das muss man einfach mal feiern dürfen." Die Gäste des Lions-Balls tun es bis tief in die Nacht hinein – nicht ohne auch an diesem Abend dem Motto der Lions "We serve – Wir dienen" gerecht zu werden. Die Erlöse aus der Lions-Ball-Tombola werden dem Kinder- und Jugendsport der HSG Osterburg und dem Stendaler Tennisverein zugutekommen. Wie hoch sie sein werden, steht zwar erst nach der Endabrechnung fest, so viel aber bereits jetzt: Die Gäste des Lions-Balls kauften 526 Tombola-Lose im Wert von 2630 Euro.