Nein, wir wollen nicht mit dem Finger auf andere zeigen, aber müssen es ganz kurz doch tun, ohne dass uns Schmähkritik am Herzen läge: Aber ob man in privaten Bildungseinrichtungen unbedingt das Rüstzeug für die Zukunft mitbekommt, scheint angesichts nebenstehender Werbung fraglich. Über Zukunfst-Perspektiven sollte sich zumindest die Firma Gedanken machen, die das Banner hergestellt hat.

Ganz ohne Frage, auch die Volksstimme-Redakteure sind nicht ohne Fehl – nur versuchen wir, es Sie nicht merken zu lassen. Und trotz einiger – gern als Druckfehler bezeichneter, dennoch auf menschlichem Versagen beruhender – Schreibfehler unsererseits waren wir auch 2010 wieder stets bemüht, Ihnen die amüsantesten Verschreiber vorzuenthalten.

So mussten wir denn beim Korrekturlesen unserer Seiten allein klarkommen mit den Ekelkindern, die sich für die Großeltern ein schönes Programm ausgedacht hatten. Dafür haben wir dann aber auch gleich die köstlichen Organisatorten für uns behalten. Die passten ganz hervorragend zu Schwatzbrot, das für gute Unterhaltung sorgte.

Alsbald mussten wir uns aber Gedanken machen, wer denn neuer Wehleiter werden würde und wie wir uns zum "Projekt zur Verbeugung und Verbrechensbekämpfung" kleiden sollten. Die Diskussion dieses Themas in die Haushals-Beratung einfließen zu lassen, erschien uns denn aber doch zu banal. Das würde garantiert nicht in die Zuständigkeit des Kresitags fallen. Total crazy!

Die Weihnachtszeit rückte näher und damit auch die Frage, was es wohl mit den Sauerkirchen im Glas auf sich habe. Bestand die Gefahr, sich nach Genuss derselben zum Kiefernspezialisten begeben zu müssen? Letztlich aber, so waren wir uns einig, würde eine rechtzeitige Klärung des Ganzen wieder am Scheinegrippenimpfstoff-Mangel scheitern.

Deshalb bereiteten wir uns innerlich schonmal auf einen Umzug ins Stendaler Hippie-Viertel vor und wählten die Blumenmenthalstraße als neue, anheimelnd-nachdenklich stimmende Adresse.

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