Trotz Europa- und Finanzkrise könne die Stadt Stendal auf ein gutes Jahr zurück- und zuversichtlich in die Zukunft blicken, schreibt OB Klaus Schmotz in seinem Grußwort zum Weihnachtsfest.

Stendal l Im Weihnachtsgrußwort des Stadtoberhaupts dominieren Hoffnung und Optimismus. In einer Stadt zu leben, in der das Ehrenamt einen hohen Stellenwert habe, mache ihn besonders stolz. Schmotz nennt unter anderen die Stendaler Tafel und die Bürgerinitiative Stendal beim Namen und dankt den Mitmenschen, die derzeit die Bahnhofsmission ins Leben rufen. Ein hohes bürgerschaftliches Engagement zeige sich auch in der erfolgreichen Gründung der Bürgerstiftung.

Mit Genugtuung geht der OB auch auf das Zusammenwachsen der Stadt mit nunmehr 18 Ortschaften und damit insgesamt 30 Ortsteilen ein. "Das gelang nicht zuletzt durch das Engagement der Bürger/innen, die Arbeit des Stadtrats, der Ortschaftsräte und aller meiner Mitarbeiter/innen", betont Schmotz.

Auf die Geschehnisse im Ortsteil Insel eingehend, meint er, man dürfe sich "in Gesellschaft und Politik nicht dazu drängen lassen, Freiheit in Frage zu stellen oder in Zweifel ziehen zu lassen". Zum Wesen der Demokratie gehöre auch die Auseinandersetzung um die beste Lösung der gemeinsamen Aufgabe. "Hoffen wir", so Klaus Schmotz, "dass dies zum Wohle aller Menschen dieses Ortsteils bald gelingen möge."

Großen Raum nimmt im Grußwort die Entwicklung der Hansestadt ein. Gäste würden immer wieder "mit Erstaunen und Freude" wahrnehmen, zu welch schöner Stadt sich Stendal gemausert habe. Schmotz: "In diesem Resultat stecken die Kraft, Energie, Anstrengung und der Wille aller Hansestädter/innen, im Verbund mit Bündnispartnern, der Stadt und der regionalen Wirtschaft."

Beispielhaft für das Geschaffene des zu Ende gehenden Jahres zählt er unter anderem die Dacherneuerung von zwei Wohnblöcken in Staats, Neubau und Sanierung der Stadtbibltiothek, die energetische Sanierung der Turnhalle an der Erich-Weinert-Straße und die Erneuerung von Teilen der Kita Johanniter-Sternchen auf. Dazu gehören auch die fast völlig neu entstehende Grundschule Nord sowie zahlreiche Straßen- und Wegebauten. "Eine wichtige und großartige Maßnahme", auch wenn es unterschiedliche Ansichten über die Gebühren gebe, sei auch der neue Klettergarten am MAD-Club, der Teamfähigkeit und sportliche Betätigung fördere. Seinen Optimismus baut Schmotz auch auf die Tatsache, dass für 2012 ein ausgewogener städtischer Etat vorgelegt werden könne.