Stendakl (fe) l Zu den drei Verkehrsunfällen in Stendal, bei Seehausen und vor Schernikau mit den verheerenden Folgen aufgrund der insgesamt drei Todesopfer und der drei Schwerverletzten am Weihnachtswochenende konnte die Polizei gestern zum Teil nähere Angaben über die Ursachen machen.

Der 20-jährige Opelfahrer, der nahe Schernikau ums Leben kam, war offenkundig viel zu schnell unterwegs. An jener Stelle, an der er mit seinem Wagen gegen eine Baum prallte und aus dem Auto geschleudert wurde, ist nur Tempo 70 erlaubt. Die Anstoßstelle habe an der Fahrerseite gelegen. Man habe auch keinerlei Bremsspuren oder Spuren des Antiblockiersystems gefunden, sagte der Polizeisprecher.

Die Unfallfahrerin in der Tangermünder Chaussee, die gegen einen Baum auf der gegenüberliegenden Seite aus Richtung Tangermünde nach Stendal fahrend geprallt ist, sei nach Polizeierkenntnissen auf gerader Strecke unterwegs gewesen. Man geht derzeit von einem Sekundenschlaf der 24-jährigen Schwerverletzten aus Magdeburg aus.