"Blut rettet Leben" - Dieses Motto nehmen sich hunderte Stendaler jedes Jahr zu Herzen und geben etwas von ihrem Lebenselixier ab.

Stendal l Nach wie vor ist der Slogan "Blut rettet Leben" aktuell, denn trotz ständig verbesserter Medizintechnik, ist Blut ein Stoff, den man nicht künstlich herstellen kann. So steigt der Bedarf in den medizinischen Einrichtungen ständig.

22 Termine werden pro Jahr in Stendal angeboten

Wenn die Mitarbeiter des DRK-Blutspendedienstes nach Stendal kommen, wissen sie, dass sie sich auf das Team um Monika Brinckmann-Büttner vom Stendaler Ortsverein stets verlassen können. "Wir bieten im Jahr 22 Blutspendetermine an,von denen jeweils zwei in der BBS und in der Fachhochschule durchgeführt werden. Im vergangenen Jahr 2010 waren 2259 Spender gekommen. Bedingt durch einen zweiten Mitstreiter auf dem Blutspendemarkt, ein Institut der Johanniter aus Suhl, müssen wir uns um jeden Spender bemühen. Denn unser Ziel ist es, möglichst viele Blutkonserven den Einrichtungen in Sachsen-Anhalt zur Verfügung zu stellen", sagte die Organisatorin. Diese Bedenken wurden mittlerweile doch etwas zerstreut. Denn schon vor Beginn der inzwischen 21. Aktion in diesem Jahr standen die Spendenwilligen in Doppelreihen vor dem Einlass im Hildebrand-Gymnasium.

So kam Ursel Bauermeister, die sich an diesem Tag um die Anmeldung kümmerte, beim Erfassen der Formalitäten von 147 Spendern und sechs Erstspendern doch ganz schön ins Schwitzen.

Nachdem den 18- bis 65-Jährigen nach der ärztlichen Untersuchung ein halber Liter Blut entnommen wurde, schauten die Spender doch etwas verwundert, als sie ein Los ziehen und einen sehr schönen Preis in Empfang nehmen konnten. Nieten gab es dabei keine. Während der gesamten Spendenzeit herrschte auch im Vorbereitungsraum rege Betriebsamkeit, wo die Helferinnen Platten, Salate, Brötchen und Getränke zur Stärkung vorbereiteten. Zusätzlich wurden an diesem Tag auch heiße Würstchen mit Salat angeboten.

Überraschung zum Ende des Spendenjahres

"Wir haben uns am vorletzten Spendentag in diesem Jahr einen besonderen Service als Dankeschön ausgedacht. Diese Überraschung haben die Spender auch verdient", sagte Monika Brinckmann-Büttner. Vor dem letzten Spendentag diesen Donnerstag zwischen 16 und 20 Uhr im Hildebrand-Gymnasium konnte das DRK in diesem Jahr schon 2077 Blutspender begrüßen.

Aber auch den Helfern, die in vielen ehrenamtlichen Stunden die Aktionen unterstützen, gebührt der Dank der DRK-Mitarbeiter. Mit einer Fahrt nach Leipzig und kleinen Präsenten sagte das DRK jetzt schon - einen Spendertag vor Ende des Jahres - einfach mal Dankeschön.