Stete Ausbildung ist für den Nachwuchs wie auch für den gestandenen Feuerwehrmann von großer Bedeutung. Mitglieder der Gemeindewehr Obere Aller haben in den vergangenen Wochen einiges für ihren Kenntnisstand getan und spezielle Lehrgänge erfolgreich absolviert.

ObereAller l Den ersten Teil ihrer Truppmannausbildung haben 13 Nachwuchskräfte der Feuerwehren Wefensleben (5), Eilsleben (3), Druxberge (3), Marienborn (1) und Drackenstedt (1) abgeschlossen. Nach 70 Unterrichtsstunden, in denen sich die jungen Feuerwehrmänner und -frauen die nötigen Grundkenntnisse angeeignet hatten, war es Zeit für die Prüfung mit theoretischem und praktischem Teil in Völpke. "Die Teilnehmer meisterten unter der Aufsicht ihrer Ausbilder diese Hürde mit guten Ergebnissen", urteilte Gemeindewehrleiter Reinhard Breitfelder.

Die Truppmannausbildung bildet die Grundlage für jeglichen Feuerwehrdienst und wird von jedem aktiven Mitglied durchlaufen. Behandelt werden dabei unter anderem erste Schritte der Brandbekämpfung und technischer Hilfeleistung, aber auch Themen wie Fahrzeugkunde und Rechtsgrundlagen. Ebenso gehört ein Erste-Hilfe-Kurs dazu, der in Kooperation mit dem DRK-Kreisverband Wanzleben absolviert wurde. Ausbildungsleiter Björn Ulrich bescheinigte allen Teilnehmern "hohe Disziplin sowie Lernbereitschaft" und überreichte ihnen anerkennend die Urkunden.

Den Grundkurs längst hinter sich haben die Kameraden Denis Hoffmeister, Marcel Nienstedt, Michael Simon und Thomas Biermann. Das Quartett von der Feuerwehr Hötensleben brachte mit Erfolg die Weiterbildung "Technischer Hilfeleistungslehrgang Teil 1" hinter sich. Dabei war fast den gesamten März über Wochenendschule in der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Haldensleben angesagt. "Es war sehr lehrreich", meint Marcel Nienstedt, "wir haben gelernt, dass die technische Hilfeleistung nicht nur aus der Personenrettung aus verunfallten Fahrzeugen besteht und dass man auch mit einfacher Technik viel erreichen kann."

Die Kreisausbilder Daniel Gieseke (Gröningen) und Carsten Hortsmann (Ebendorf) vermittelten an den sechs Tagen verschiedene Vorgehensweisen, Handlungsabläufe und auch Kniffe und Tricks. "So haben wir zum Beispiel ein schwimmbares Ölwehr aus C-Schläuchen, eine Schlauchbrücke aus Steckleiterteilen sowie eine Vorrichtung zum kontrollierten Abseilen gebaut", so Nienstedt. Ebenso übten sich die Teilnehmer im Umgang mit hydraulischem Rettungsgerät (Schere und Spreizer) sowie mit pneumatischen Lufthebern (Hebekissen).

Reinhard Breitfelder konstatiert: "Generell befinden wir uns auf einem guten Ausbildungsstand, und jeder absolvierte Lehrgang hilft uns, den Standard aufrecht zu erhalten." Nachholbedarf bestehe zurzeit allerdings im Bereich der Atemschutzgeräteträger.

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