Das Integrationssportfest hat zahlreiche junge und ältere Freizeitsportler in das Wanzleber Bördestadion gezogen. Neben Spiel und Spaß konnten die Normen für das Sportabzeichen - das in diesem Jahr 100. Geburtstag feiert - erfüllt werden. Der Wettbewerb selber wird aber erst am Ende des Jahres ausgewertet.

Wanzleben l Das Integrationssportfest im Bördestadion in Wanzleben hat schon eine lange Tradition. Und auch am Mittwoch haben sich dort wieder Jung und Alt, aber auch Menschen mit Behinderung aus der Region getroffen, um ihre sportliche Fitness zu zeigen. Im Mittelpunkt standen nicht nur Bewegungsübungen, Spiel und Spaß, sondern auch das Sportabzeichen, das in diesem Jahr seinen 100.Geburtstag feiert. "Dieses Integrationssportfest ist durch dieses Jubiläum etwas Besonderes", erklärte Schirmherrin Petra Hort, die Bürgermeisterin der Stadt Wanzleben - Börde.

Ralf Sacher vom Kreissportbund des Landkreises Börde, der das Sportfest ausrichtete, erklärte, dass die Veranstaltung den Schülern und aktiven Freizeitsportlern die Möglichkeit bot, in einigen ausgewählten Disziplinen des Sportabzeichen-Wettbewerbes zu üben. Dazu gehörten das Laufen auf der Kurz- und auf der Langstrecke, das Kugelstoßen und der Weitsprung. Geschwommen werden konnte im benachbarten Spaßbad, das damit auch in seine diesjährige Saison startete.

"Wer möchte, kann auch gleich versuchen, die vorgegebenen Bedingungen für das Sportabzeichen zu erfüllen. Die Schulen haben aber mit der Abrechnung noch bis zum Jahresende Zeit", so Sacher. Sein Wunsch ist es aber, dass sich viele Schulen an den Wettbewerben beteiligen, denn viele Sportabzeichen können Geld in die Schulkasse bringen. Ein Wettbewerb der Barmer GEK macht das möglich. Im vergangenen Jahr hat die Wanzleber Grundschule "An der Burg" die Voraussetzungen erfüllt und wurde beim diesjährigen Sportfest dafür gewürdigt.

Auch um Sport, aber eher um das soziale Engagement und die Umsetzung von Projekten, geht es bei den "Sternen des Sports". Die Volksbanken, die diesen Wettbewerb in jedem Jahr ausloben, hoffen wieder auf eine rege Teilnahme. Andreas Gießmann von der Volksbank Börde-Bernburg nutzte das Integrationssportfest deshalb erneut, um den Wettbewerb publik zu machen.

Besonders der Kinder- und Jugendsport liegt dem Landrat des Landkreises Börde, Hans Walker, am Herzen. Anlässlich seines kürzlichen 60. Geburtstages hatte er seine Gäste gebeten, anstatt von persönlichen Geschenken die Sportjugend des Landkreises Börde mit einer Spende zu unterstützen. "111 Gäste haben insgesamt 8320 Euro gespendet, ich war überwältigt", sagte der Landrat, als er den symbolischen Scheck an Jens Ackermann, den Vorsitzenden der Sportjugend, überreichte. "Wir werden damit etwas Sinnvolles tun, damit die Jugend Sport treiben kann und gesund bleibt", versprach Jens Ackermann in seinen Dankesworten. Walker lobte den hohen ehrenamtlichen Einsatz, mit dem der Kinder- und Jugendsport im Landkreis aufrecht gehalten wird.

Hohes ehrenamtliches Engagement spielte auch beim Wanzleber Integrationssportfest eine große Rolle. "Ohne die Ehrenamtlichen könnten wir Hauptamtlichen das Fest hier nicht stemmen", so Ralf Sacher. Nicht nur die Wettbewerbe in den sportlichen Disziplinen, sondern auch das Toben auf den Hüpfburgen und mit einer Riesenkugel sowie die Versorgung wollten abgesichert werden.

 

Bilder