Für ein neues Spielgerät im Wanzleber Wohngebiet Windmühlenbreite sind mit dem Jahresende überraschend noch Fördermittel freigegeben worden, weil sie an anderer Stelle nicht mehr in Anspruch genommen wurden. Die Ausschreibung für die rund 40 000 Euro teure Gerätinstallation soll noch dieses Jahr erfolgen. Mit dem Aufbau wird erst im Frühjahr gerechnet.

Wanzleben. Der öffentliche Spielplatz in der Wanzleber Windmühlenbreite bietet gegenwärtig ein eher trostloses Bild. Zwei Schaukeln sind noch in Takt, es gibt noch zwei Sandkasten, zwei Wippen und eine kleine Rutsche.

Die Geräte haben zweifellos die besten Tage bereits hinter sich. Um so überraschender ist nun die Nachricht, die in der jüngsten Bauausschusssitzung bekannt wurde, dass Geld für ein neues Spielgerät freigegeben wurde. "Anfang November haben wir kurzfristig Bescheid bekommen, das uns Fördermittel für ein neues Spielgerät zur Verfügung stehen", erklärte Bauamtsleiter Olaf Küpper. Das Geld aus dem Fördertopf "Stadtumbau Ost" sollte zunächst für ein anderes Projekt genutzt werden, für dieses sei dann aber doch keine Förderung in Anspruch genommen worden. Glück für die Wanzleber Kinder, so bekommen sie bis zum Frühjahr ein neues Spielgerät.

Nach Angaben Küppers werde die Ausschreibung noch in diesem Jahr abgeschlossen sein, der Aufbau aber erst im Frühjahr erfolgen.

Das Spielgerät, eine Kombination, besteht im wesentlichen aus Stahl und ist somit vandalismussicher. Die Vergangenheit habe leider immer wieder gezeigt, dass dies ein wichtiges Auswahlkriterium für Spielplätze ist.

Vor etwa acht Jahren habe die Stadt für rund 60 000 Euro den Spielplatz in der Windmühlenbreite hergerichtet, erinnert sich Küpper. Doch die Schäden wurden irgendwann so groß, dass die Geräte nach und nach abgebaut werden mussten. "Das ist traurig, aber leider werden Spielplätze abends gern von Randalierern als Treffpunkt genutzt", erklärt Olaf Küpper.

Das neue Gerät soll neben einer Rutsche auch einen Kletterbereich haben. Das Gerät wird fest installiert und mit einer speziellen Fallschutzmatte versehen. Die Kosten belaufen sich insgesamt auf 39 000 Euro. Zwei Drittel finanziert das Land aus der Förderung Stadtumbau "Ost" und ein Drittel übernimmt die Stadt.