Jahrelang haben sich die Bürger einschließlich des Bahrendorfer Ortschaftsrates mit einem Problem herumgeschlagen: Der Zustand des Friedhofsweges von der Trauerhalle bis zu den Gräberfeldern war in einem schlechten Zustand. Dank einer besonderen Initiative konnte dieses Ärgernis in den vergangenen Wochen beseitigt werden.

Bahrendorf. Es war im Frühjahr dieses Jahres, als sich eine Sponsoreninitiative aus Handwerksbetrieben, Gewerbetreibenden und dem Ortsbürgermeister der Ortschaft Bahrendorf zusammengefunden hatte. Gemeinsam schrieben sich die Initiatoren auf die Fahnen, das Problem auf dem Friedhof endlich anzugehen. Der Weg auf dem Friedhof zwischen Trauerhalle und den Gräbern sollte in so einen Zustand versetzt werden, dass die Bürger sauberen Fußes zu den Grabstellen kommen.

Über Jahre wurde die Sanierung des Weges aus Kostengründen aus der Planung der Gemeinde gestrichen. Es war inzwischen eine Zumutung, nach Regen- oder Tauwetter zu den Grabstellen zu gelangen.

Weg wurde schließlich gepflastert

In einer Zusammenkunft einigten sich Sponsoren darauf, dass sie das Baumaterial finanzieren. Angedacht war ein Weg mit Kantensteinen und einer verdichteten Splittdecke. Die Arbeiten sollten vom Bauhof der Gemeinde ausgeführt werden. Nach Absprache mit der Gemeinde und der Lieferung von Recyclingmaterial einigten sich die Sponsoren schließlich aus Kostengründen darauf, statt Splitt Pflastersteine zu verwenden.

Im Juli konnte mit den Bauarbeiten begonnen werden, und Ende August legte der Bauhof das letzte Mal Hand an, um den Weg fertigzustellen.

Was aus einem unzumutbaren Weg geworden ist, kann man nun auf dem Friedhof in Bahrendorf sehen und auf das Ergebnis kann man wahrlich stolz sein. Der Ortschaftsrat von Bahrendorf möchte auf diesem Wege bei den Sponsoren danke sagen – Danke für diese besondere Initiative.