Oschersleben (mm). Um die Zukunft des dritten Oschersleber Grundschulstandortes – Puschkin – geht es unter anderem bei einer gemeinsamen Sitzung des Hauptausschusses zusammen mit dem Finanz- und Rechnungsprüfungsausschusses, die am Mittwoch, 3. November, um 17 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses stattfindet.

Oscherslebens Bürgermeister Dieter Klenke hatte die Fraktionen des Stadtrates gebeten, sich bis zu dieser Sitzung Meinungen zur Zukunft der Puschkin-Grundschule zu machen.

Der Kreis hatte es abgelehnt, der Stadt Oschersleben für den Neubau der Puschkin-Grundschule eine Kreditaufnahme zu gestatten. Auch werde kein Geld zur Unterstützung aus dem Kreishaushalt fließen. Wegen eines Defizites im Stadthaushalt ist Oschersleben allein nicht in der Lage, den Schulneubau zu finanzieren.

Der Kreis will indes die Puschkin-Sekundarschule ausbauen und benötigt dazu die Räume, die zurzeit die Puschkin-Grundschule belegt. Ein Beschluss des Oschersleber Stadtrates besagt jedoch, die Grundschule zieht nur aus, wenn der Kreis Oschersleben bei der Finanzierung des Grundschulneubaus hilft.

Und das lehnt der Kreis ab. Bleibt der Stadtrat bei seiner Haltung, sind die mehr als vier Millionen Euro Fördermittel in Gefahr, die der Landkreis Börde für den Ausbau der Puschkin-Sekundarschule Oschersleben erhält.