Ausleben. Zum Erdgaspokal-Duell traten am Mittwoch erstmals auch zwei Schülerkoch-Teams der Ausleber Sekundarschule gegeneinander an. Die Mädchen und Jungen der achten und zehnten Klasse hatten die Aufgabe, jeweils ein Drei-Gänge-Menü für vier Personen zu zaubern und es auf einem dafür eingedeckten Tisch zu präsentieren.

An zwei Nachmittagen hatten sich die Schüler vorbereitet und mit ihrer betreuenden Lehrerin Petra Schnell die Rezepte ausprobiert. Zum Erdgaspokal, der inzwischen zum 14. Mal ausgelobt wird, musste dann alles klappen. Die beiden Teams, einmal nur mit Jungen und einmal nur mit Mädchen besetzt, mussten ihre Menüs "Multikulti" und "Ausleber Allerlei" zubereiten. Alle hatten die Arbeit dabei gut aufgeteilt. Für die Vorspeise, fürs Hauptgericht und für das Dessert waren die Zuständigkeiten deshalb von Beginn an geklärt. Die Mädchen hatten die Hauptverantwortung für ihre Hauptspeise, eine Nudeltorte, in die Hände von Laura Weirich gelegt. "Da musste man aufpassen, dass es wirklich die richtige Menge der Zutaten ist, die man reingibt", erklärte sie. Die Gefahr hätte darin bestanden, dass die Nudeltorte matschig wird. Bei den Jungs Matthias Steinen, Marc Haase und Yohenis Cruz Salazar sollten die Chilinudeln den richtigen Pfiff haben.

Kurz vor der Präsentation der Menüs vor der Jury stieg die Aufregung. Die Juroren waren Christian Ulrich (Verband der Köche Deutschlands), Mario Wogand (E.ON Avacon Vertrieb) und Ramona Krause (teamWERK, Pressesprecherin des Erdgaspokals). "Es war schon komisch auf die Blicke der Jury zu schauen, als sie unsere Gerichte gekostet haben", beschreibt Marc Haase, wie ihnen dann doch ein wenig mulmig war.

Schließlich hatte es bei den Jungs mit ihrem Menü "Multikulti" für 71 Punkte gereicht, gegenüber 72, die die Mädchen einheimsten. So trugen Meike und Svenja Derzbach, Lisa Hohmann, Denise Türke und Laura Weirich den Tagessieg davon. Lehrerin Petra Schnell freute sich über das Engagement ihrer Schützlinge, die auch das Aufräumen und Abwaschen übenahmen. "Wenn Schüler bereit dazu sind, würde ich auch im nächsten Jahr beim Erdgaspokal wieder mitmachen", kündigte Petra Schnell an.