Oschersleben. Das Oschersleber Bodewehr könnte nach Darstellung von Bürgermeister Dieter Klenke (parteilos) doch noch eine Zukunft haben. "Die Zukunft des technischen Denkmals ist optimistisch zu sehen", deutet er gegenüber Volksstimme an. Seinen Optimismus schöpft Klenke aus einem Gespräch beim Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt. Ergebnisse, die in eine Information des Oschersleber Stadtrates und der Öffentlichkeit münden, werde es im Dezember oder Januar geben.

Nach Volksstimme-Informationen ist das Landesamt zurzeit dabei, die Hochwasserschutzplanung für die Stadt Oschersleben aufzustellen. Dabei sollte die historische Wehranlage zurückgebaut werden. Durch den Protest der Bevölkerung und von Interessengruppen prüfte das Amt die Möglichkeit, wie das Bodewehr erhalten werden könne.

Überlegt werde, ob die Wasserkraft der Bode für die Strom-erzeugung genutzt werden könne, um somit Einnahmen zu erzielen. Zusammen mit dem Hochwasserschutz und dem einzuhaltenden Denkmalschutz für das Wehr sowie der Wasserkraftnutzung könne das Vorhaben wirtschaftlich dargestellt werden.