Die Mitarbeiter der Sozialstation der Diakonie haben vor gut zwei Monaten ihr neues Domizil in Hötensleben in der Hospitalstraße bezogen. Anfang der Woche nun wurde zu einem Tag der offenen Tür eingeladen, der auch Anlass zur feierlichen Einweihung gab.

Hötensleben. Wie Pflegedienstleiterin Angelika Peine erklärte, wollten sich "die Mitarbeiter der Diakonie in ihren neuen Räumlichkeiten vorstellen und über das erweiterte Pflegeangebot informieren". An diesem Tag konnten auch persönliche Kontakte mit den anwesenden Schwestern und Mitarbeitern geknüpft werden. Die Sozialstation befindet sich in einer altersgerechten Wohnanlage in zentraler Ortslage. Bauherr Holger Schubert hat hier den Bewohnern ein barrierefreies Leben ermöglicht. Das Leistungsspektrum der Sozialstation wurde nach dem Umzug auch um begleitende Angebote erweitert. "Man ist uns bestens aufgehoben und versorgt", so Peine.

Bevor die Hausbewohner und die vielen Besucher aus Hötensleben sowie der Nachbargemeinden Völpke und Barneberg die Räumlichkeiten inspizieren und den vorbereiteten Imbiss der Mitarbeiter genießen konnten, waren alle Anwesenden von Pfarrer Peter Mücksch trotz des Regens zu einer kleinen Andacht eingeladen. Mücksch würdigte die Arbeit der Diakonie, deren Ziel es unter anderem sei, "den Menschen zu helfen, zu beraten, zu begleiten und zu unterstützen, so dass sie ihren Lebensabend in gewohnter Umgebung verbringen können". Wie von Dem Pfarrer war es auch vorbehalten, den Namen der neuen Wohnanlage preiszugeben: "St. Johannes". Mit diesem Namen werde eine Tradition aufrechterhalten und eine Verbindung zum ehemaligen Hospital desselben Namens, dem späteren Sitz des Rates der Gemeinde, geschaffen. Holger Schubert enthüllte schließlich das Symbol der Diakonie, das Kronenkreuz, an der Hauswand. Damit sei für jeden deutlich zu erkennen: "Hier finde ich Hilfe!".

Alle Anwesenden waren sichtlich beeindruckt, wie das Konzept des altersgerechten Wohnens umgesetzt wurde. Es sind einladende, lichtdurchflutete und großzügig gestaltete Wohnungen entstanden. Schubert und die Mitarbeiter der Diakonie wurden nicht müde, den zahlreichen Gästen die einzige noch leerstehende Wohnung und die eigenen Arbeitsräume zu zeigen. "Bei der positiven Resonanz könnte sicherlich noch ein drittes, gleichartiges Objekt in der Anlage entstehen", bekräftigte der Bauherr.

Bürgermeister Dieter Buchwald lobte die Initiative ausdrücklich: "Ich freue mich, dass in Hötensleben so schöne, altersgerechte Wohnungen entstanden sind, die es den älteren Mitbürgern ermöglichen, hier im Ort betreut zu werden."

Kleiner Wermutstropfen an diesem Tage: Die örtliche Kindertagesstätte hatte ein Programm vorbereitet, das aber aufgrund des Dauerregens nicht aufgeführt wurde.

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