Zerbst (da). Am 1.7. 1990 wurde die Gob-Steuerberatungsgesellschaft gegründet. Diesen Anlass nutzte Niederlassungsleiter Jürgen Zapfe in der vergangenen Woche, um Mandanten zu einem Tag der offenen Tür anlässlich des 20-jährigen Bestehens einzuladen. Gleichzeitig wurden damit auch, die neuen Räumlichkeiten in der Jeverschen Straße präsentiert. Ungefähr 60 Besucher konnte der Niederlassungsleiter zu diesem kleinen Empfang begrüßen. "Mit der Resonanz waren wir sehr zufriden", sagt Zapfe.

Solch ein Jubiläum gibt immer Anlass über die vergangenen Jahre nachzudenken. "Seit 1990 sind wir kontinuierlich gewachsen", zeigt sich Zapfe erfreut. Mittlerweile ist die Steuerberatungsgesellschaft an 13 Standorten in Sachsen-Anhalt, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen vertreten. 250 Unternehmen werden von der Zerbster Zweigstelle betreut. "Die Aufgaben haben sich in den letzten Jahren gravierend geändert. Steuerberatung ist das eine, Finanzbuchhaltungen, Jahresabschlüsse und Steuererklärung das andere", erklärt der Niederlassungsleiter.

Zu den neuerlichen Veränderungen gehörte nun der Umzug von der Brüderstraße in die Jeversche Straße 60. "Das vorherige Gebäude war vom Konzept her eher ein Wohnhaus und somit für unsere Bedürfnisse weniger geeignet. Hier haben wir einen kleinen Empfangsbereich und sind nicht mehr auf vier, sondern nur auf zwei Etagen verteilt", nennt Zapfe die Gründe. Die elf Mitarbeiter haben sich bereits in den neuen Räumlichkeiten zurechtgefunden. Dass der Umzug auch für das Arbeitsklima von Vorteil ist, weiß der Niederlassungsleiter. "Die hellen Räume sind einfach sehr einladend. Das motiviert auch für die Arbeit."

Für die nächsten Jahre sind die Ziele auch schon klar definiert. Neben der intensiven Betreuung der Region Zerbst stehen auch verstärkt Arbeiten für überregional tätige Mandanten im Vordergrund. "Zerbst bleibt weiterhin Standort und wir werden uns natürlich auch weiterhin um unsere regionalen Mandanten kümmern", macht Zapfe deutlich. Auch die Suche nach qualifiziertem Nachwuchs steht dabei im Vordergrund. Zurzeit arbeiten zwei Auszubildende in der Zerbster Zweigstelle. "Fachpersonal soll gebunden werden und wir bemühen uns ständig, eigenen Nachwuchs auch zu übernehmen."