Die Ausleber Feuerwehr verfügt jetzt über einen Defibrillator. Das Gerät hilft, bei Menschen den plötzlichen Herzstillstand zu überwinden.

Ausleben. Kürzlich trafen sich im zentralen Gerätehaus der Gemeindefeuerwehr Ausleben Wehrleiter Clemens Köhler und einige Kameraden mit der Leiterin des Verwaltungsamtes der Verbandsgemeinde Westliche Börde, Ines Becker, dem Kommunalreferenten der E.ON Avacon AG Oschersleben, Thomas Braumann, Bürgermeister Karlheinz Röper und Stephan Dill vom DRK Wanzleben. Der Grund für diese besondere Zusammenkunft war ein äußerlich recht unscheinbarer kleiner Kasten, in dem sich ein automatischer externen Defibrillator (AED) befindet.

Da die Ausleber Wehr häufig als erste am Unfallort eintrifft, ist die gute Ausrüstung der Kameraden für ihre Arbeit von großer Bedeutung und wird von Ines Becker als Leiterin des Verwaltungsamtes unterstützt. Vor einiger Zeit fragte daher die Verwaltungsgemeinschaft bei der E.ON Avacon AG an, ob diese die Anschaffung eines Defibrillators fördern würde. Dies wurde sehr zur Freude aller Beteiligten von dem Konzern positiv entschieden, so dass nun der Kommunalreferent Thomas Braumann das Gerät Ines Becker und den Kameraden der Wehr übergeben konnte.

Wie von Thomas Braumann zu erfahren war, unterstützt der regionale Energieversorger gern kommunale Tätigkeiten.

Die Kroppenstedter Feuerwehr verfügt ebenfalls über einen Defibrillator, so dass nun der gesamte Einsatzbereich der Wehren innerhalb der Verbandsgemeinde gut für die Notfallversorgung ausgestattet ist.

Die Kameraden Guido Busse und Christian Marquardt sind Ausbilder für die Erste Hilfe in der Ausleber Wehr. Sie werden nun die Schulung ihrer Kameradinnen und Kameraden für den Einsatz mit diesem Gerät übernehmen.

Guido Busse erläuterte nach der Übergabe den Anwesenden, dass der Defibrillator bei Personen mit Herz-Kreislauf-Problemen eingesetzt wird und leicht zu bedienen ist. Die Geräte geben den Ersthelfern sprachgesteuerte Anleitungen und fordern zur automatischen Defibrillation per Knopfdruck auf.

Wehrleiter Clemens Köhler freute sich: "Mit diesem Gerät im Erste-Hilfe-Rucksack sind wir bei Einsätzen nicht nur bestens gerüstet, sondern auch auf dem neuesten Stand der Technik."