Der Osterweddinger Kultur- und Heimatverein schafft in jedem Jahr zwei wichtige Höhepunkte für die Bürger. Immer Pfingsten ist es das "berühmt berüchtigte" Volksfest. Seit einigen Jahren nun macht auch der Weihnachtsmarkt unterm Taubenturm von sich reden.

Osterweddingen l Einmal im Jahr, immer zum 3. Advent, verwandelt sich das Areal rund um den Osterweddinger Taubenturm auf dem alten BHG-Hof und bekommt einen weihnachtlichen "Anstrich". Dafür sorgten im Vorfeld 45 fleißige Helfer, die Tannengrün als Schmuck verteilten und die Buden aufbauten. Die Buden stellte übrigens die Gemeinde zur Verfügung.

Um 14 Uhr öffnete am Sonntag der Weihnachtsmarkt seine Pforten. Der Markt füllte sich zusehends und bereits ab 15 Uhr herrschte reges Treiben dank der zahlreichen Besucher. Sie alle wurden sicher auch von süßen, weihnachtlichen Düften angelockt, etliche typische Weihnachtsköstlichkeiten hatte auch der Osterweddinger Weihnachtsmarkt zu bieten.

Ein kunterbuntes Programm erfreut die Besucher

Kultur- und Heimatvereinsvorsitzender Ulrich Peters hatte wie auch seine Vereinsmitglieder allen Grund, zufrieden zu sein. Der nicht unerhebliche Aufwand, der in Vorbereitung des Weihnachtsmarktes stets betrieben werden muss, hat sich einmal mehr gelohnt.

Vor allem die kleinen Besucher hielten natürlich bald Ausschau nach dem Weihnachtsmann, der schließlich wieder mit der Kutsche vorfuhr. Marco Gundermann, der immer durch die Programme des Heimatvereins zum Volksfest führt, hatte sich nun in den Weihnachsmann verwandelt.

Auf dem Osterweddinger Weihnachtsmarkt ist stets auch für ein buntes Programm gesorgt. Die Gruppe Nymersad entführte die Zuhörer mit ihren Klängen ins Mittelalter, Dudelsackspieler traten auf und die Mitglieder des Posaunenchores der Pauluskirche Magdeburg waren ebenso zu hören. Die Musikschule Bujanov begeisterte mit einem großen Programm. Kinder spielten auf ihren Instrumenten und sangen Weihnachtslieder, moderiert wurde das Programm von Bujanov-Tochter Maria. Melissa Fensky spielte auf dem Akkordeon. Schließlich durfte ein lustiges Märchen des Kultur- und Heimatvereins nicht fehlen.

Die Osterweddingerin und Vorsitzende des Schulfördervereins der Grundschule, Beatrice Nozcynski, hatte mit Sohn Nils 150 Schoko- und Bratäpfel hergestellt. Diese wurden auf dem Osterweddinger Weihnachtsmarkt für die Schule und damit für einen guten Zweck verkauft.