Hillersleben l Es war der Abschluss der Konzertreihe in diesem Jahr in der Hillersleber Kirche, den die Herren von "Supcooltour" kürzlich mit Advents- und Weihnachtsliedern gestalteten. Mal besinnlich, mal ernst, mal heiter, mal frech, aber auf jeden Fall sehr unterhaltsam, präsentierten Johannes Könitz aus Barleben, Andreas Nestler aus Glindenberg, Uwe Jauch aus Wolmirstedt und Gerhard Noetzel aus Herzberg ihre Lieder.

Die Advents- und Weihnachtszeit habe eben mehrere Gesichter meinten die vier Sänger und belegten das nicht nur mit ihren Liedern, sondern auch mit kleinen Geschichten, die sie vorlasen. Dabei war zum Beispiel eine Begebenheit, von der Uwe Jauch berichtete: Hatte er doch vor dem Konzert einen Werbezettel mit einem Schreibfehler entwendet. "Supercooltour" habe darauf gestanden. "Das müssen wir aufheben, als Steigerung von Supcooltour", erklärter er.

Und auch Gemeindepädagoge Robert Neumann hatte nicht zu viel versprochen, als er gleich zu Beginn des Konzertes sagte: "Die, die sie kennen, mögen sie, und die, die sie noch nicht kennen, werden sie auch mögen." Die Lieder in ihrem Programm waren teilweise schon Jahrhunderte alt und fast vergessen.

Doch es gab nicht nur etwas für die Ohren, sondern auch etwas für die Augen während des Konzertabend zu erleben. "Im vergangenen Jahr war die Apsis noch nicht fertig, jetzt erstrahlt sie im neuen Glanz und kann betrachtet werden", so Robert Neumann. Die Orgel sei inzwischen auch fertig.

Und auch im nächsten Jahr hat das Konzertjahr in der Hillersleber Kirche einiges zu bieten. Unter anderem wird das Rossini-Quartett erwartet.