Skeptisch sahen die Organisatoren um Carolina Endrich vom Schloss Bahrendorf dem diesjährigen Weihnachtsmarkt entgegen. Das Wetter verhieß nichts Gutes. Aber die Besucher kamen dennoch in Scharen.

Bahrendorf l Kaum hatten sich die Tore zum Schloss und zum Schlosspark Bahrendorf am Sonnabendnachmittag um 14 Uhr geöffnet, strömten auch schon die Besucher herein. Sie waren auch in diesem Jahr der Einladung zum Bummel und Flanieren durch den Schlosspark gefolgt. Verschiedenste Stände, die einen Weihnachtsmarkt eben ausmachen, waren über die gesamte Anlage verteilt. Spielzeug, weihnachtliche Dekorationen, Basteleien, Keramik, Tee, Öle und vieles mehr konnten auf dem Weihnachtsmarkt erstanden werden. Auch Weihnachtsbäume wurden an den Mann oder die Frau gebracht. Natürlich fehlten Glühwein und andere Leckereien nicht. In diesem Jahr hatten Carolina Endrich und ihr Team gar nicht mit einem so großen Zuspruch gerechnet, die Wettervorhersagen ließen sie eher skeptisch auf den Sonnabend blicken. Doch der Sturm hatte sich zum Glück rechtzeitig gelegt und der Regen verzog sich. Damit stand dem Bummel durch den Park, vorbei an den Weihnachtsbuden nichts mehr im Wege. Viele Besucher warfen erstmals auch einen Blick in die Kapelle, in der sich auch Stände befanden. Sie war zum ersten Mal im Frühjahr zur Gartenmesse geöffnet worden. Auch der Bachlauf im hinteren Bereich des Parks ist fertiggestellt und konnte damit ebenso erstmals bestaunt werden. Gefragt war an diesem eher ungemütlichen Nachmittag natürlich vor allem das Teehaus im Schlosspark. Hier konnte man sich am Kaminofen wieder aufwärmen. Für die jüngsten Weihnachtsmarktbesucher war der Pavillon zum Basteln und Malen geheizt worden.

Die Jungen und Mädchen der Kindertagesstätte Stemmern stimmten mit ihrem kleinen Programm die Weihnachtsmarkt-Besucher auf die schönste Zeit des Jahres ein. Und schon bald mischte sich der Weihnachtsmann unter die kleinen Besucher. Sie wussten so manches Lied zu singen und Gedicht zu erzählen und bekamen dafür eine kleine Überraschung aus dem großen Sack.

Mit einer großen Kiste voller Wundertüten machte sich hingegen Andrea Löbel von der Mütter-Initiative Bahrendorf auf den Weg. Sie verkaufte die Wundertüten für den Spielplatz, der nach seiner Neueröffnung auch erhalten werden muss und noch so manchen Euro braucht. Um 18 Uhr begann die Auslosung der Tombola. Dank großzügiger Sponsoren, bei denen sich Carolina Endrich nochmals bedankt, konnten schöne Preise verlost werden. Gegen 23 Uhr schlossen sich die Tore zum Bahrendorfer Weihnachtsmarkt. Und da er auch 2011 ein schöner Erfolg war, dürften sich die Tore auch 2012 wieder öffnen.

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