Mit sehr positiven Nachrichten konnte der DRK-Kreisverband zum Weihnachtsfest aufwarten. Die diesjährige Weihnachtsspendensammlung hatte mit über 32000 Euro ein neues Rekordergebnis erreicht.

Wanzleben l "Wir wollten annähernd ein so gutes Ergebnis erzielen wie in den vergangenen Jahren, waren uns aber auch bewusst, dass das immer schwieriger wird", erklärte Guido Fellgiebel als Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Wanzleben zum gesteckten Ziel der diesjährigen Weihnachtsspendensammlung. Vom 25. November bis zum 4. Dezember stellten sich die Mitarbeiter und Ehrenamtlichen des DRK der Aufgabe und erreichten etwas, was selbst der Schirmherr der diesjährigen Aktion, Dr. Arthur Vorwallner, nicht glauben konnte. Nach der Addition aller Spendensummen ermittelten die Damen in der Buchhaltung das sensationelle Ergebnis von genau 32603,21 Euro. Damit konnte das bisherige Spitzenergebnis aus dem Jahre 2009 nochmals um über 4500 Euro überboten werden.

In diesem Jahr war nach mehreren Jahren erstmals kein externer Schirmherr für die Weihnachtsspendensammlung gesucht worden. Dr. Arthur Vorwallner wollte, da in diesem Jahr die Weihnachtsspendensammlung des DRK-Kreisverbandes Wanzleben zum 20. Mal durchgeführt wurde, als Vorsitzender dieser Organisation selbst die Schirmherrschaft übernehmen. Wie Guido Fellgiebel und einige seiner Mitstreiter beim Sammeln selbst feststellen konnte, war das wohl eine gute Idee. Denn viele der Angesprochenen kannten Dr. Vorwallner, der übrigens schon seit 1990 den Vorsitz beim DRK-Kreisverband Wanzleben bekleidet, noch aus seiner Zeit als praktizierender Arzt.

Der Vorsitzende gibt aber das Lob gern weiter an die DRK-Ortsvereine und ehrenamtlichen Sammler: "Das zeigt, dass die Ortsvereine alles richtig gemacht haben." Und es ist wahrlich keine leichte Aufgabe, denn mühsam müssen die Spendensammler von Haus zu Haus gehen, Liste für Liste ausfüllen - jeder Euro wird dokumentiert.

"Es waren letztlich etwa 250 Listen, die bei uns eingegangen sind", so Guido Fellgiebel, der stellvertretend für alle fleißigen Sammler auch die fleißigsten "Bienchen" hervorheben möchte. Bei Margot Mahlfeld vom Ortsverein Seehausen und bei Waltraud Sauer vom Ortsverein Eilsleben hat jeweils eine Spendensammelliste nicht ausgereicht.

Bei der Statistik der Ortsvereine hat der Ortsverein Wanzleben die Nase vorn. Die Mitglieder sammelten insgesamt 3837,20 Euro. Auf den Plätzen zwei und drei folgen der Ortsverein Osterweddingen (2866,26 Euro) und der Ortsverein Eilsleben (2110,60 Euro), dicht gefolgt von Kroppenstedt (2013,50 Euro) und Seehausen (1928,90 Euro). Rechnet man die eingenommenen Spenden auf die Einwohner im Sammelgebiet um, so liegt der Ortsverein Wormsdorf mit 2,72 Euro je Einwohner an der Spitze. Die Groß Germersleber sammelten 1,99 Euro pro Einwohner, die Kroppenstedter 1,23 Euro und die Seehäuser und Domersleber jeweils 1,01 Euro. Die Spendenaktion insgesamt brachte 0,86 Euro je Einwohner im Verbandsgebiet.

Von den gesammelten Summen verbleibt ein Teil in den Ortsvereinen. Der Rest unterstützt Projekte der Kinder- und Jugendarbeit, des Katastrophenschutzes und Sanitätsdienstes sowie den Erhalt der Angebote für Senioren.