Der Behördenruf 115 ist in der Oberen Aller angekommen. Dem Beispiel des Landkreises Börde folgend, nimmt die Verbandsgemeinde an der Testphase teil, erwartet sich davon aber nicht unbedingt einen durchschlagenden Erfolg.

ObereAller l Bürgermeister Frank Frenkel unterzeichnete im Namen der Verbandsgemeinde unlängst die Projektcharta in Magdeburg, mit der der bundeseinheitliche Behördenruf D115 auch für die Obere Aller verfügbar wurde. Das bedeutet: Der der Landeshauptstadt angeschlossene D115-Verbund (Landkreis Börde nebst Gemeinden) ist in das zentrale Servicecenter in Magdeburg und dessen Datenbank integriert. Bürger landen via Rufnummer 115 dort und können grundlegende Auskünfte zu zahlreichen behördlichen Angelegenheiten erfragen.

Magdeburg hat das Projekt "D115" im Dezember 2010 unter Vollbetrieb gestartet - "so weit ich weiß, unter bisher schleppender Resonanz", so Frank Frenkel. Aber der Bördekreis macht im Rahmen einer einjährigen Pilotphase kostenfrei mit. "Dass uns als Verbandsgemeinde kein zusätzlicher Finanzaufwand entsteht, war uns wichtig", sagt Frenkel. Daher beteilige man sich gern an der Testphase, die in erster Linie wohl Aufschlüsse über weiteres Vorgehen liefern soll.

In technischer Hinsicht wurde für die praktische Inanspruchnahme der Dienstleistung noch einmal nachgebessert. So ist es - entgegen der Ankündigung im Mai - nun doch nicht nötig, die entsprechende Ortsvorwahl voranzusetzen - es genügt die Wahl der 115.