Mit dem neuen Jahr startet der Ampfurther Carneval Club 74 (ACC 74) auch in eine neue Saison der Karnevalsitzungen. Dabei ist vor allem der Vereinsvorstand neu, zudem wurde das Programm geändert und die Sitzungen haben nun ein Motto.

Ampfurth l So langsam aber sicher beginnt bei den Ampfurther Karnevalisten die heiße Phase und damit wird die Aufregung größer, steigert sich das Lampenfieber vor dem ersten Auftritt in diesem Jahr, wenn es wieder heißt "Liehe hört tau, Ampfurth helau!"

Die Vorbereitung der neuen Saison begann in diesem Jahr etwas später und unter geänderten Vorzeichen. Die langjährige Vorsitzende des Vereins, Carmen Kolbe, gab ihr Amt auf. Auch ihr Mann Norbert, der stets die Technik im Visier hatte, zog sich aus dem Vereinsleben zurück. Somit gibt es seit September dieses Jahres einen neuen Vereinsvorstand. Vorsitzende ist nun Ute Tuchen, ihre Stellvertreterin ist Sabine Rummel. Margrit Röttger fungiert weiterhin als Kassiererin, Gabi Nowack als Schriftführerin.

Ute Tuchen und Sabine Rummel sind ins kalte Wasser gesprungen, haben sich frei geschwommen und die Vorbereitung der neuen Saison gemeistert. Nicht ohne Stolz berichten sie, dass es ihnen gelungen ist, sechs Abendveranstaltungen für Karnevalssitzungen zu organisieren. Hinzu kommen die Termine in den Altenheimen. Bei der Vorbereitung der neuen Saison unter Führung eines neuen Vorstandes war sehr hilfreich, dass das Gros des Stammes an Akteuren auf der Bühne geblieben ist. Mit Sabrina Böttcher und Christian Dominé wurde ein Prinzenpaar gefunden. Der Elferrat präsentiert sich in abgespeckter Form. Mit Prinzenpaar, zwei Polizisten, dem Präsidenten und sechs Elferratsmitgliedern kommt man eben doch auf die elf Personen. "Abgespeckt wurde auch das Programm. Zwei Stunden maximal. Damit reagieren wir auf den Wunsch vieler", berichten Ute Tuchen und Sabine Rummel. Und sofort mit Programmende kann das Tanzbein geschwungen werden. Für flotte Rhythmen sorgt DJ Guido Reber.

Zum Programm werden drei Büttenreden gehören, die Auftritte der drei Tanzgruppen plus Männerballett. Natürlich werden auch die Sänger nicht fehlen.

Neu ist in jedem Fall, dass es ein Motto gibt, dieses heißt: "(N)ostalgie trifft Moderne". "Wir wollten in jedem Fall mal etwas Neues ausprobieren, mutig sein und neue Wege gehen. Andererseits bleibt uns auch keine andere Wahl, es wird schließlich nicht einfacher, die Leute hinter dem Ofen hervorzulocken", meinen Ute Tuchen und Sabine Rummel. Viel Zeit und Engagement haben die Ampfurther Karnevalisten in die neue Saison bereits investiert, Karten und Plakate sind gedruckt, nun brennen alle darauf, dass es endlich los geht. Die erste Generalprobe ist geschafft, eine zweite wird folgen. Und schon am Sonnabend, 7. Januar, ist der erste Auftritt und der ist bekanntlich immer bei den Seehäuser Senioren. In der "Sonne" findet sozusagen die öffentliche Generalprobe statt. Besonders freuen sich die Ampfurther Karnevalisten auf ihre erste Prunksitzung im Hotel der Motorsport Arena (21. Januar)und hoffen zugleich, dass auch möglichst viele Karten verkauft werden.

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