Auf der Zielgeraden fürs Jahr 2011 ist im Harbker Schlosspark noch einmal ein Zwischenspurt eingelegt worden. An mehreren Stellen konnten dabei Erfolge erzielt werden.

Von Ronny Schoof

Harbke l Die auffälligste Neuerung ist der grüne Lattenzaun, der entlang des Schlossgrabens an der Süd- und Ostseite zunächst bis hin zum Waschhausteich an der Orangerie gezogen wurde. "Das war noch ein Posten aus dem ersten Auftrag der Burggrabeninvestition", erklärt Bürgermeister Werner Müller. Für weitere Sanierungsarbeiten an Schloss und Umfeld, die in diesem Jahr teils auch heftig umstritten diskutiert wurden, habe die Gemeinde darüber hinaus Ende November den Zuwendungsbescheid über 180000 Euro vom Land erhalten. Die Gemeinde schießt aus eigener Kasse 125000 Euro hinzu. Müller bekräftigte diesen Entschluss: "Ich denke, auch die Kritiker werden bald schon einsehen, dass es eine gute Entscheidung war. Ich bin jedenfalls sehr dankbar für die Unterstützung." Zu danken hatte der Ortschef auch der Magdeburger Steinservice GmbH, die sich in Sachen Schlossgemäuer "nicht nur als verlässlicher Partner erwies, sondern uns nun auch eine Pfeilerabdeckung am Parkeingang spendete". Das Abschlusssegment an einem der beiden Torsockel war vor Jahrzehnten verschwunden - warum und wohin, darüber wisse keiner etwas Genaueres, so Müller. Die Nachbildung fertigte nun ein Auszubildender der Firma an; sie wurde als Weihnachtsgeschenk an die Gemeinde vor wenigen Tagen aufgesetzt. "Eine schöne Überraschung", meinte Werner Müller. Zusätzlich wurde der Eingang mittels einer in den Boden eingelassenen Sandsteinplatte barrierefrei gestaltet.

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