Der Termin, wann auf der B 246a-Baustelle in Seehausen die Schwarzdecke aufgezogen werden soll, ist mit dem 30. August bereits fest im Bauwagen-Kalender eingetragen worden. Um das sanierte Straßenstück wieder an das angrenzende Fahrbahnnetz nahtlos anschließen zu können, wird eine Vollsperrung nötig werden. Voraussichtlich greift die schon ab nächster Woche.

Seehausen l Trotz der hochsommerlichen Temperaturen laufen die Arbeiten zum Ausbau der B 246a in Seehausen weiterhin auf Hochtouren. Am 30. August soll die neue Schwarzdecke bereits auf das dann ausgebaute Teilstück aufgebracht werden. "Dieser Termin steht bereits fest. Um den Asphalt aufbringen zu können, sind jedoch noch einige Vorbereitungen nötig", sagt Vorarbeiter Reinhard Lübbecke. Um das grundhaft ausgebaute Straßenstück an den Fahrbahn-Enden wieder nahtlos anschließen zu können, werde auch eine Vollsperrung der speziell für die Bauzeit provisorisch angelegten Behelfsfahrbahn nötig werden. "Wenn wir die Fahrbahnanschlüsse an die B246a neu gestalten, darf hier kein Verkehr rollen. Auch nicht auf der Behelfsstrecke entlang der Hydraulik-Werkshallen", so Lübbecke.

Eine Woche habe er für die notwendigen Arbeiten, bevor die Asphaltdecke aufgezogen werden könne, eingeplant. Er rechnet damit, dass die Baustelle ab Anfang nächster Woche für den Verkehr komplett dicht gemacht werde. "Der genaue Termin wird aber noch bekanntgegeben", fügt der Bauarbeiter hinzu.

Bevor die Vollsperrung greifen würde, müsse für die Hydraulik Seehausen noch eine gesonderte Zufahrt angelegt werden. Richtung Ortsausgang soll entlang der Werkshallen eine Fahrbahn abgeschottert werden, wusste Ortschef Eckhard Jockisch zu berichten. Der Durchgangsverkehr werde großräumig über Klein Wanzleben/Ampfurth oder über Dreileben umgeleitet.

In den Bauabschnitt seien bereits der Abwasser- und Regenwasserkanal eingebettet worden. "Derzeit sind wir noch dabei Borde sowie die Gosse für das Regenwasser zu setzen."

Sobald der Verkehr über die neue B 246a-Fahrbahn wieder rollen kann, werde das Strabag-Bauarbeiterteam damit beginnen, die Nebenanlagen auszubauen. Gehweg und Grundstückszufahrten müssen gestaltet werden. "Bevor wir mit dem neuen Aufbau für die Nebenanlagen entlang der Vorgärten anfangen können, müssen wir hierfür rund 30 Zentimeter tief auskoffern."

Die alten massiven Baumwurzeln der hier gefällten Linden seien bereits in der vergangenen Woche mittels einer Baggerkralle aus dem Erdreich gezogen worden. Zwischen dem neuen Gehweg, der aus Betonsteinpflaster gesetzt wird, und der Fahrbahn soll ein Grünstreifen entstehen. "Außerdem werden auf jeder Fahrbahnseite 20 neue Bäume gepflanzt", erklärt der Vorarbeiter. Er rechnet Ende September mit dem Bauende. "Bis dahin muss dann auch wieder die provisorisch angelegte Behelfsstrecke von uns zurückgebaut sein", erklärt er.

Um bislang eine Vollsperrung der Ortsdurchfahrt vermeiden zu können, war eigens für diesen innerörtlichen Bauabschnitt die provisorische Behelfsstraße asphaltiert worden. Eine Ampelanlage leitet seit Beginn der Sanierungsarbeiten, seit Mitte Juli, den Verkehr einspurig an der Baustelle vorbei. Die Variante der provisorischen Fahrbahngestaltung konnte aufgrund der hier durch die Baumfällungen entstandenen Freifläche geschaffen werden. Sobald die asphaltierte Decke abgerissen ist, sollen die 20 Bäume gepflanzt werden. "Und zwar Linden", sagte Jockisch.