Rübeland l Für die meisten Mannschaften kam der Wettkampf um den Pokal der Rübeländer Feuerwehr im "Löschangriff nass" viel zu früh. "Wir haben wegen des langen Winters noch nicht einmal richtig üben können", begründete Robert Kühne vom Team Blankenburg. Ähnlich erging den anderen insgesamt 25 Mannschaften.

Trotzdem zeigten die Kameraden aus Hayna (Sachsen) überragende Leistungen und sicherten sich sowohl mit der alten Tragkraftspritze (TGL) als auch mit moderner Wasserpumpe (DIN) die Siege bei den Männern.

Gleiches schaffte die aus verschiedenen Wehren bestehende Oberharzer Frauenmannschaft. Allerdings standen die jungen Damen mangels Konkurrenz schon vor dem Start als Gewinnerinnen fest. Dass sie allerdings in beiden Wettbewerben schneller als die Blankenburger waren, kann nicht nur am Trainingsrückstand gelegen haben.

Viel Geduld benötigten die Jugend- und Kindermannschaften. Erst am Nachmittag wurde ihr Parcours aufgebaut. Bis dahin vergnügten sich die Kleinen mit Übungen und kleinen Ballspielen. Spätestens als es an den Start für den Wettbewerb ging, verhielten sie sich wie die Profis. Während bei den Kleinsten die Benneckensteiner die Nase knapp vor den Hüttenrödern vorn hatten, retteten die beiden einheimischen Jugendteams die Ehre der Gastgeber auf den Plätzen eins und zwei.

Die Männer waren zuvor trotz kräftiger Steigerung im zweiten Lauf mit der alten Handhebelspritze auf dem undankbaren vierten Rang gelandet. Mit der modernen Technik kamen sie auf Platz zwei hinter Hayna. Dass die Wasserpumpe allerdings nur eine untergeordnete Rolle spielt, zeigte der Sieger. Mit der alten war er anderthalb Sekunden schneller.