Tanner sind seit Jahren für ihre Einsatzfreude bekannt, nicht zuletzt wegen der leeren Kasse war und ist der Ort an der Warmen Bode auf aktive Bürger besonders angewiesen. Der Harzklub-Zweigverein wird einmal mehr diesem Anspruch gerecht und baute jetzt sogar eine Brücke für Wanderer und Skifahrer in Richtung Elend.

Von Burkhard Falkner

Tanne. Gerade auch im Winter, wenn alles so schön wie jetzt verschneit ist, ziehe es die Touristen doch in die Landschaft hinaus. Und wehe, wenn dann einer der Wege plötzlich im Wasser enden würde.

Das sagte sich unlängst der Harzklub-Zweigverein Tanne und begab sich ans Werk, einen alten und beliebten, sommers wie winters reizvollen Weg von Tanne nach Elend wieder ordentlich durchgängig zu gestalten. Das Problem dabei war der Übergang über den kleinen Allerbach. Denn der war marode und barg Unfallgefahren.

Um den wichtigen Rundweg über das kleine aber stetige Gewässer noch rechtzeitig für Skifahrer und Winterwanderer gangbar und sicher zu machen, berichtet Tannes Harzklub-Sprecherin Bärbel Grolik, war unbedingt der Bau einer neuen Brücke nötig. Darauf hatte sich der Harzklub vorab verständigt, und gesagt - getan: Trotz der kürzlich noch eisigen Temperaturen bis unter minus 10 Grad ging der Harzklub-Vorstand um Vorsitzenden Hans-Joachim Wolf in den Wald. Mit dabei ebenfalls Ortsbürgermeister Frank Damsch und Motorsäge-Experte Hartmut Bartel. Gemeinsam wurde angepackt. Gegen die große Kälte half ein (fachgerecht betreutes) kleines Feuer vor Ort, und die Arbeit kam denn auch flott voran, so Bärbel Grolik.

Inzwischen steht die Brücke für Wanderer wie Skifahrer und ermöglicht Ausflüge in die Winterlandschaft. Zugleich sorgt der Harzklub-Zweigverein Tanne traditionell mit für gespurte Loipen rund um den Harzort und bezieht dabei auch diesen neuen Allerbach-Übergang mit ein. Ortsbürgermeister Damsch dankt allen anderen Akteuren herzlich. Auch die Touristen im kommenden Sommer würden die neue Brücke sicher zu schätzen wissen.

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