Mit einer Ausstellung des Blankenburger Malers Kurt Hempel ist das Kleine Schloss als Veranstaltungsort offiziell wiedereröffnet worden. Darüber hinaus nutzte die Tourist- und Kurinformation den Tag des offenen Denkmals, um ihre neuen Räume zu präsentieren.

Blankenburg l Eine gelungene Verbindung aus moderner Architektur und barockem Glanz hat zum Tag des offenen Denkmals die Besucher des Kleinen Schlosses in Blankenburg begeistert. Sie konnten erstmals nach drei Jahren Bauzeit das Kleinod wieder bewundern, das mit Millionenaufwand saniert und umgebaut worden war. In der unteren Etage präsentiert sich seit Juni bereits die Tourist- und Kurinformation. In der ersten Etage ist mit Werken des Blankenburger Malers Kurt Hempel der in seiner ursprünglichen Größe hergestellte Saal als Veranstaltungsort offiziell wiedereröffnet worden.

Stadtführerin Annekathrin Wagner begrüßte am Sonntagmorgen als Herzogin Christine Luise zu Braunschweig-Lüneburg zahlreiche Neugierige im Kleinen Schloss - stilecht gewandet in einem barocken Kostüm. Trotz Nieselregen folgten zahlreiche Besucher ihrer Einladung, sich durch die Barocken Gärten führen zu lassen. Viele Kunstinteressierte verweilten auch an den Bildern von Kurt Hempel, die sowohl Motive aus Blankenburg zeigen, wie auch Impressionen aus fernen Ländern. Musikalisch umrahmt wurde die Vernissage von den Fagottisten Thomas Göbel und Thomas Toppel.

Bürgermeister Hanns-Michael Noll (CDU) zeigte sich sichtlich stolz, dass der erste Schritt gelungen sei, dem Kleinen Schloss erneut Leben einzuhauchen und ihm eine Zukunft zu geben. Geplant sei, die ehemalige Orangerie wieder nutzbar zu machen - mit einem Café und Räumen für Angebote aus dem Gesundheits- und Präventionsbereich.

"Die gesamte Anlage ist super. Vor allem die Tourist- und Kurinformation und der große Saal haben deutlich an Attraktivität gewonnen", waren Doris Funk, Monika Eipel und Waltraud Runold begeistert. Zwar bedauerten sie, dass das Museum nicht mehr in dem Gebäude untergebracht ist. Dafür werde sich aber eine gute Alternative finden, zeigten sich die drei Blankenburgerinnen überzeugt. Zudem lobten sie die tolle Ausstellung von Kurt Hempel. Wie Kurdirektorin Astrid Besecke informierte, wird die Schau über den sogenannten KulturWinter hinweg bis ins neue Jahr im Kleinen Schloss zu erleben sein. Sie ist zu den Öffnungszeiten der Tourist- und Kurinformation zu sehen.

   

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