Magdeburg/Clausthal-Zellerfeld/Elbingerode (bfa). Auch das zweite Schlichtungsgespräch im Streit um den Namen Oberharz blieb gestern vor dem Verwaltungsgericht Magdeburg ohne Erfolg. Wie schon vor vier Wochen konnten sich die Vertreter der Samtgemeinde Oberharz (Niedersachsen) und der Stadt Oberharz nicht gütlich einigen. Gründe dafür waren nicht zu erfahren. Offenbar sind die Fronten auf beiden Seiten fest: Während die niedersächsischen Harzer auf ihren älteren Namen für die Samtgemeinde pochen, sehen sie die Stadt Oberharz eher im Unterharz und deren Namen als Verletzung von Namensrechten. Dagegen wird von Vertretern der Stadt Oberharz am demokratisch gefundenen Namen für die neue Kommune von Stiege bis Elend festgehalten. Ein dritter Schlichtungsversuch, eine neue Mediation ist für den 17. Januar geplant. Ob dann eine Lösung möglich wird, ist offen.