Nicht gleich mit dem Unterricht, sondern mit dem traditionellen Treppensingen zum Nikolaustag begann gestern früh der Unterricht in der Grundschule Hasselfelde. Zugleich wurden die Werke der jüngsten Projekttage präsentiert, und für den 16. Dezember ist ein Gesangskonzert in Sicht.

Hasselfelde. Es ist 7.25 Uhr. Die meisten der 101 Mädchen und Jungen der Grundschule Hasselfelde stehen zum Klingelzeichen für den Unterrichtsbeginn auf dem noch recht dunklen Hof der Blumenauschule Hasselfelde bereit.

Doch heute geht es nicht nur ums Lernen. Es ist Nikolaustag, und damit Zeit für eine hiesige Tradition, das Treppensingen. Gut aufgestellt, singen die Erst- bis Viertklässler unter Anleitung von Martina Weber und Team etliche Weihnachtslieder. Zur eigenen Freude – und fürs Publikum.

Denn gegenüber im Flur stehen Mutti, Vati, Oma oder Uroma und freuen sich über die herzallerliebst singenden Kleinen. Im Anschluss dürfen die Verwandten noch in einer Klasse die Produkte der jüngsten Projekttage besichtigen. Da staunte hier eine Mama über das gebackene, gehäkelte oder gestrickte kleine Werk, verwies dort eine Oma stolz auf eine Druck-, Papier- oder Laubsägearbeit ihres Enkels, Motto: "Auf was für Ideen der aber auch immer kommt ..."

Natürlich wartete auf jede Klasse dann noch eine echte Nikolausüberraschung, danach aber war ganz normaler Unterricht angesagt. Wer die Kinder aber demnächst selbst noch einmal hören will, hat am 16. Dezember ab 10 Uhr in Hasselfeldes Stadtkirche Gelegenheit dazu. "Auch dieses Singen ist Tradition, haben sich viele Eltern und Großeltern meist schon vorgemerkt", wie Schulchefin Elke Prill informiert.

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