Wernigerode (pwr/im). Silvia Lisowski ist vom Stadtrat erwartungsgemäß zur Nachfolgerin von Rita Ahrens berufen worden. Sie leitet nun das Amts für Schule, Kultur und Sport. Die Chefin des Harzmuseums am Klint hat sich laut Pressesprecher Andreas Meling bei einer internen Ausschreibung gegen drei Mitbewerber durchgesetzt.

Die gebürtige Elbingeröderin begann nach dem Abitur in Halberstadt 1987 ein Studium der Geschichtswissenschaften mit den Nebenfächern Kunstgeschichte und Geschichtswissenschaften in Leipzig. 1993 erwarb sie ihren Magisterabschluss. Am 16. August jenes Jahres nahm Silvia Lisowski ihre Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Harzmuseum auf. Mit dem 1. Januar 1996 wurde sie zur Leiterin bestimmt.

Seit April 2006 fungiert Silvia Lisowski als ständiges Mitglied des Vorstandes des Museumsverbandes Sachsen-Anhalt. Sie ist darüber hinaus Sprecherin der Museen im Kulturrat Harz und engagiert sich im Geschichts- und Heimatverein Wernigerode.

Die neue Amtsleiterin hat sich über Jahre innerhalb der Stadtverwaltung erfolgreich weitergebildet. Sie nahm seit 2007 als Teilnehmerin im Qualifizierungsprogramm für Nachwuchsführungskräfte teil. Im Juni 2008 erreichte Silvia Lisowski den Abschluss des AI-Lehrganges der Verwaltung, dem im Frühjahr 2011 die bestandene Prüfung des AII-Kurses folgte.

Mit der Übernahme in den gehobenen Dienst kann die Amtschefin nach Auffassung von Oberbürgermeister Peter Gaffert auf ein "gut bestelltes Feld" bauen. Die Sanierung der Grundschulen ist bis auf die im Stadtfeld abgeschlossen. Schwerpunkte werden der Erhalt und die Pflege der kulturellen Angebote in der Stadt sein. Der Sportbereich bietet zudem in den nächsten Jahren eine Vielzahl an Projekten und Investitionsvorhaben, die noch umgesetzt werden sollen.

"Ich freue mich auf die Aufgabe, weil ich Wernigerode liebe und gern für die Stadt und ihre weitere Entwicklung arbeiten will", betonte Silvia Lisowski. Und: "Das Amt ist eine große Herausforderung für mich."

Der Umzug in das Neue Rathaus ist übrigens noch nicht gänzlich vollzogen. Wie Andreas Meling informierte, bleibt die 43-Jährige zunächst auch kommissarische Leiterin des Harzmuseums. Die Führungsfrage dort muss erst noch geklärt werden.