Neuwerk/Rübeland (bfa). Viel Sonne und fast die halbe Einwohnerschaft des Rübeländer Ortsteiles als Gäste gab es gestern bei Lydia (78) und Reinhold Jeschok (81) in Neuwerks Oberdorf. Denn das Paar feierte Diamantene Hochzeit.

Er stammt aus dem Harzörtchen, in dem damals noch die Schule und auch ein Kindergarten in Betrieb waren. Sie wurde nach dem Krieg aus der Slowakei vertrieben, kam 1945 wie viele andere Umsiedler in den Harz. Beim Sport, Völkerball in der Schule, lernten sich die beiden kennen, wie Lydia und Reinhold Jeschok sich gern erinnern. Er wurde Schlosser, sie Kindergärtnerin, 1950 heirateten sie in Neuwerk.

Eine Tochter und einen Sohn zogen die Jeschoks groß, vier Enkel und vier Urenkel gehören heute mit zur Familie. Eigentlich aber halb Neuwerk, das dem Diamantpaar gestern gratulierte. Allen voran Lisa Meier, eine Jugendfreundin von Lydia Jeschok, mit der sie manches Stippstereken zu erzählen wusste. Ebenfalls herzlich gratulierten im Namen der Volkssolidarität Hildburg Schneemilch und Rübelands Ortsbürgermeister Uwe Anderfuhr. Gefeiert wurde die Jubiläumshochzeit gestern bei bis zu minus 17 Grad. Ein Klacks für das gestandene Paar, wie die Diamantbraut meinte: "Zu unserer Hochzeit hatten wir 30 Grad minus."