Die weißen Flecke in der Versorgung mit Internet-Zugängen schrumpfen. In drei Orten liegt neue LTE-Technik an, wie gestern im Rathaus informiert wurde. Zugleich ist ein DSL-Ausbau im Gespräch.

Elbingerode l "Wir wollen ganz einfach alle Varianten für moderne Internet-Zugänge aus den Orten nutzen", sagte Oberharzstadtbürgermeister Frank Damsch gestern im Rathaus in Elbingerode. Er resümierte damit ein Gespräch mit zwei LTE-Experten von Vodafone aus Wernigerode.

Heiko Grüning und Frank Hellmund hatten darüber informiert, dass ab sofort funkgesteuert von Hasselfelde und Stiege sowie von Rübeland inklusive Neuwerk aus ins Internet "eingestiegen" werden kann. Die Voraussetzungen seien nach etlichen Schwierigkeiten (wir berichteten) geschaffen worden. Alles was jemand dazu brauche, sei ein Router. Dann sei der Funkanschluss zum Internet einem DSL-Anschluss gleich.

"Das ist doch schon einmal was", dankte Damsch für die Informationen und den Vorstoß der Firma. Für die aber weiter von weißen Flecken gekennzeichnete Internetversorgung in etlichen anderen Ortsteilen der Stadt Oberharz konnten noch keine neuen Infos gegeben werden.

Wer Fragen zu dem Thema hat, so hieß es gestern, könne sich bei Heiko Grüning (in Punkto Privatanschluss) und bei Frank Hellmund (Thema Geschäftsanschluss) in Wernigerode melden.

Unabhängig davon bereitet die Stadtverwaltung Oberharz die zum kommenden Montag, 19. Dezember, anberaumte Sondersitzung des Stadtrates vor. Der befindet ab 19 Uhr im Kursaal Hasselfelde in offener Tagung über den Ausbau eines DSL-Kabelnetzes.