Das 4. Adventswochenende bescherte den Oberharzstadtteilen mal richtig Schnee. "Endlich!", frohlocken die einen, "musste das noch sein?", meinen die anderen.

Von Burkhard Falkner

Hasselfelde/Elbingerode l Mit Sturm und Schnee brach in etlichen Orten der Stadt Oberharz schon Freitagabend der Winter ein. Er sorgte vor allem auf Straßen Richtung Allrode und Wernigerode für Behinderungen, vor allem im Schülerbusverkehr.

Doch die gingen offenbar glimpflich ab, aus dem Polizeirevier wurden gestern keine Verkehrsunfälle durch den Schnee gemeldet. Und spätestens am Sonnabend hatte sich die Lage beruhigt.

Die Schneefallgrenze lag etwa bei Altenbrak/Wendefurth und Elbingerode. So richtig viel von der weißen Pracht bekamen Elend und Benneckenstein ab. Dort bescherte herrliches Winterwetter Einheimischen und Gästen echt weihnachtliche Atmosphäre.

"Deshalb sind wir hier!", meinte lachend Jessica Necke in Hasselfelde. Sie war mit Töchterchen Vivien und der ganzen Familie extra gestern aus Magdeburg angereist, um mal einen Wintertag mit Mittagessen zu erleben. Die Dreijährige war so von ihrem ersten Schnee begeistert, dass sie ihn herzte.

Freude am Schnee hatten auch die beiden Hasselfelder Jungs Lukas und Jonas, 9 und 10 Jahre alt. Sie bauten erst einen weißen "Thron" und versuchten dann den Bau einer Rutsche. "Der Schnee ist gut, endlich ist er da - und er kann auch bleiben!", meinten die beiden.

Im Gegensatz zu Ingrid Graubaum in Elbingerode. Sie fegte gestern eifrig den Fußweg von Streusand frei und meinte mit Blick auf die Arbeit mit der weißen Pracht: "Der Schnee hätte wegbleiben können, musste das nun noch sein?" Aber zu Weihnachten gehöre es ja irgendwie, meinte sie. In den Gärten nebenan standen hier und da große Schneemänner.

   

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